Neuste Buchrezensionen

Books 006

[ Rezension ] Kathrin Spoerr, Britta Stuff: Nach Feierabend
5. August 2019

Bin ich auf der Arbeit ein anderer Mensch als nach Feierabend? In einer Anzahl von Kurzgeschichten folgt der Roman verschiedenen Charakteren vom Arbeitsleben in die Privatsphäre, und da tut sich ganz unspektakulär so mancher Abgrund auf.

[ Rezenson ] Herman Melville: Moby Dick
31. Juli 2019

Für mich weit mehr als ein Abenteuerroman – es ist auch eine Parabel auf die menschliche Natur, ein Stück in Literatur gefasste Grundangst des Menschen.

[ Rezension ] Bettina Wilpert: Nichts, was uns passiert
28. Juli 2019

Die Geschichte einer Vergewaltigung, bei der sich der Täter keiner Schuld bewusst ist. Aber macht das für das Opfer einen Unterschied?

[ Rezension ] Lioba Werrelmann: Hinterhaus
25. Juli 2019

Unglaublich schräg. Caro ist eine Antiheldin, wie sie mehr Anti kaum sein könnte. Auf mich entwickelte das Buch dennoch eine starke Sogwirkung.

[ Rezension ] Diana Salow: Besessen – eine Mordsidee
23. Juli 2019

Die Leiche eines kleinen Mädchens wird gefunden. Dennoch konzentrieren sich die Ermittler keineswegs auf die Ermittlungen, sondern machen früh Feierabend...

[ Rezension ] Jens Lapidus: Schweigepflicht (Hörbuch)
14. Juli 2019

Ich habe nichts gegen dicke Wälzer, aber hier bin ich der Ansicht, dass man von den 640 Seiten einige hätte streichen können – da wäre weniger mehr gewesen.

[ Rezension ] Saskia Berwein: Zornesbrand
10. Juli 2019

Obwohl "Zornesbrand" der 5. Band der Reihe ist, kann man das Buch ohne Vorkenntnisse lesen. Saskia Berwein entführt den Leser auf eine abgründige Reise...

[ Rezension ] Szczepan Twardoch: Wale und Nachtfalter
9. Juli 2019

Bisher hat Szczepan Twardoch vor allem als Romanautor Aufmerksamkeit erregt, nun legt er mit "Wale und Nachtfalter" ein Tagebuch vor. Es geht ums Reisen, es geht um die Literatur, es geht um die Welt an sich, es geht um alles Mögliche – denn Twardoch lässt sich treiben und nimmt den Leser mit.

[ Rezension ] Pauliina Susi: Die Kollision
8. Juli 2019

Ein Thriller mit Gesellschaftskritik, den ich von der Grundidee her sehr interessant finde – die Umsetzung lässt mich jedoch mit gemischten Gefühlen zurück.

[ Rezension ] Ian McEwan: Maschinen wie ich
26. Juni 2019

Das Buch wirft eine Vielzahl an ethischen Fragen auf, anhand derer die menschlichen Protagonisten ihre eigene Menschlichkeit kritisch beleuchten müssen.

[ Buchgetwitter ] Anette Hinrichs: Nordlicht – Die Tote am Strand
21. Juni 2019

Buchgetwitter? Diese Rubrik bedeutet: ich fasse meine grundlegenden Eindrücke zu einem Buch kurz und knapp zusammen, in weniger als 280 Zeichen:

[ Rezension ] Simon Beckett: Leichenblässe (Band 3)
10. Juni 2019

Dieser Fall wartet mit einer Anzahl von Leichen auf, bei der man ungläubig schluckt – dennoch ist es kein Thriller, der auf billige Schockmomente setzt.

[ Rezension ] Josefine Klougart: Einer von uns schläft
31. Mai 2019

Ein Buch zum Langsamlesen, um den Worten Zeit und Raum zu geben – für mich ist das ganz große Literatur in mit 222 Seiten vergleichsweise kleiner Verpackung.

[ Rezension ] Christoph Hein: Verwirrnis
26. Mai 2019

DDR in den 50er Jahren: der Pfarrerssohn Friedewald Ringeling verliebt sich zum ersten Mal – in seinen Freund Wolfgang. Für diese Liebe ist kein Raum im katholischen Heiligenstadt, und noch weniger im Weltbild seines Vaters, der versucht, ihm die 'Sodomie' aus dem Leib zu prügeln.

[ Buchgetwitter ] Takashi Hiraide Der Gast im Garten
25. Mai 2019

Ein Ehepaar entdeckt seine Liebe zur Katze der Nachbarn, mit allen Höhen und Tiefen, die die Liebe zu einem Tier nun mal mit sich bringt.

[ Rezension ] Sabine Kornbichler: Wie aus dem Nichts
18. Mai 2019

Für mich war "Wie aus dem Nichts" ein klarer Fall von "Kann man gut lesen, muss man aber nicht unbedingt!" – ein netter Krimi für zwischendurch, trotz verschiedener Schwächen.

[ Rezension ] Niklas Natt Och Dag: 1793
16. Mai 2019

"1793" ist ein Buch, das polarisiert und sowohl begeisterte Stimmen als auch heftige Ablehnung hervorruft, und für beides lassen sich sicher überzeugende Argumente finden.

[ Rezension ] Bela B Felsenheimer: Scharnow
14. Mai 2019

Die Handlung besteht aus vielen Handlungssträngen und Charakteren, wobei keiner (weder Handlungsstrang noch Charakter) auch nur annähernd 'normal' ist.

[ Rezension ] Han Kang: Die Vegetarierin
6. Mai 2019

Die unscheinbare, angepasste Yeong-Hye beschließt, sich fortan vegetarisch ernähren, was von ihrem Mann und ihrer Familie als unerhörter Akt der Rebellion betrachtet wird. Aber das beschreibt noch nicht mal annähernd, was im Laufe der Handlung alles auf nur 189 Seiten alles geschieht – bis hin zu einem konsequenten, surrealen Ende.

[ Rezension ] Monica Kristensen: Amundsens letzte Reise
2. Mai 2019

Monica Kristensen erzählt eine wahre Geschichte, wie sie auch in einem Abenteuerroman von Jules Verne nicht fehl am Platz wäre.

[ Rezension ] Ivo Pala: Die Tote im Räucherofen
24. April 2019

Die Ermittler sind herrlich, und zwischendurch bekommt man richtig Lust, mal wieder ans Meer zu fahren... Nur das Ende – das Ende hat mich schockiert, denn das wirft ein ganz anderes Licht auf Kommissar Bodo Fuchs.

[ Rezension ] Joël Dicker: Das Verschwinden der Stephanie Mailer
21. April 2019

Ich wollte dieses Buch lieben, tatsächlich wuchs meine Enttäuschung jedoch mit jeder Seite. Ich war froh, als ich endlich die letzte Seite erreichte...

[ Rezension ] Andreas Gruber: Todesmärchen (Maarten S. Sneijder #3)
11. April 2019

Ich habe bisher drei Bände der Reihe gelesen und geliebt, aber dieser Band ist bisher mein Favorit. Es gibt Wendungen und Enthüllungen, nach denen ich meine Kinnlade erstmal wieder einsammeln musste, und Maarten S. Sneijder wird bis an seine Grenzen gebracht... Oder sogar darüber hinaus?

[ Rezension ] Andreas Gruber: Todesfrist (Maarten S. Sneijder #1)
3. April 2019

Wer Thriller liebt, einer Prise Humor nicht abgeneigt ist und Maarten S. Sneijder noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Dieses Mal bekommt der misanthropische niederländische Ermittler es zusammen mit der Münchner Kommissarin Sabine Nemez mit einem Mörder zu tun, der ein altes Kinderbuch als Vorlage für seine Taten nimmt, und das ist so originell wie spannend – und es macht einfach Spaß, Sneijder dabei zuzusehen, wie er halt Sneijder ist.

[ Rezension ] Simon Beckett: Kalte Asche
28. März 2019

Warum habe ich zwei Jahre gewartet, bevor ich diesen zweiten Band gelesen habe? Denn der ist wieder genauso grandios wie der erste! Ein ungewöhnlicher Held, ein außergewöhnlicher Schreibstil, und ein perfekter Spannungsbogen.

Du hast ja bis ganz nach unten gelesen! Danke für deinen Besuch!

© des Beitragsbilds: Pixabay