Neuste Buchrezensionen

Neuste Buchrezensionen: Hier findet ihr die 25 Rezensionen, die ich zuletzt geschrieben habe.

Die 25 neusten Beiträge anderer Rubriken (ohne Rezensionen) findet ihr hier.

Neuste Buchrezensionen

  • [ Rezension ] Sandra Binder: Die Frauen von Ballycastle
    Was als witzige Fehde zwischen zwei Buchhändlern beginnt, stellt sich schnell als Geschichte eines Familiengeheimnisses heraus, das zurückführt ins Jahr 1970 in Nordirland – und damit die eskalierende Gewalt des Nordirlandkonflikts.
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  • [ Rezension ] Dan Wells: Die Formel
    Lyle Fontanelle wollte eigentlich nur eine revolutionäre Hautcreme entwickeln, die die Haut veranlasst, Zellen mit mehr Kollagen zu produzieren – aber was dabei herauskommt, ist auf andere Art revolutionär als geplant, denn die Creme programmiert die DNA eines Menschen komplett um... "Die Formel" ist alles, nur nicht 08/15. Zwischen bitterbösem Humor und Sozialkritik erzählt Dan Wells eine rasante apokalyptische Geschichte jenseits der Klischees.
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  • [ Rezension ] Beate Sauer: Das Echo der Toten
    Januar 1947: nach einem Mordfall wird Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln angewiesen, dem Ermittler Richard Davies von der britischen Military Police zu assistieren. Die Zusammenarbeit zwischen der jungen Deutschen und dem Engländer gestaltet sich nicht gänzlich ohne Konflikte – dennoch geben sie ein gutes Team in diesem komplexen Fall ab.
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  • [ Rezension ] Hannah Kent : Wo drei Flüsse sich kreuzen
    Irland im Jahr 1825: in einem kleinen Dorf häufen sich die unerklärlichen Unglücksfälle, und die Menschen suchen nach Erklärungen – und einem Schuldigen. Genau deswegen versteckt Nora ihren Enkel Micheál, damit niemand dessen verdrehte Glieder sieht oder seine merkwürdigen Schreie hört. Aber schon bald beginnt sie selber zu befürchten, dass Micheál ein 'Wechselbalg' sein muss, ein Doppelgänger, der von den neidischen Feen gegen ihren echten Enkel ausgetauscht wurde.
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  • [ Rezension ] Simone Veenstra: Sind dann mal weg
    Mit Einfallsreichtum und ganz viel Humor erzählt Simone Veenstra die Reise einer Gruppe von Senioren, die aus dem Altersheim ausbrechen und die Asche eines guten Freundes stehlen, um ihn ins norwegische Meer zu streuen – koste es, was es wolle.
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  • [ Rezension ] Valerie Geary: Das Schweigen der Bienen
    "Das Schweigen der Bienen" ist eines dieser Bücher, an die man nicht mit fixen Erwartungen herangehen sollte. Es ist die Geschichte der Schwestern Sam und Ollie, die nach dem Tod ihrer Mutter lernen müssen, mit ihrem einsiedlerischen Vater 'Bear' zu leben – in einem Tipi ohne jeden Komfort, mitten im Nirgendwo. Es ist die Geschichte eines Mordfalls, bei dem Bear der offensichtliche Verdächtige zu sein scheint. Und vor allem ist "Das Schweigen der Bienen" eine Geschichte von Liebe und Trauer, Schuld und Vergebung, Familienbanden und Erwachsenwerden.
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  • [ Kurz und knapp ] “Evil Games – Wer ist ohne Schuld” (Kim Stone #2) von Angela Marsons
    Ein Mann wird ermordet. Eine Frau gesteht. Doch hinter den Kulissen scheint jemand sie benutzt zu haben wie eine Marionette. Die Widersacherin ist schnell entlarvt – aber damit fängt das Spiel erst an... Mit Detective Kim Stone und Dr. Alexandra Thorn stehen sich zwei großartige Charaktere gegenüber, die zwei Seiten der gleichen Medaille sein könnten, und so wird aus der Aufklärung schnell ein sehr persönliches Duell. Die Spannung bleibt dabei durchgehend auf einem hohen Level.
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  • [ Rezension ] “Und dann kam Paulette” von Barbara Constantine
    Barbara Constantine erzählt die Geschichte einer Gruppe von Senioren, die gemeinsam den Unbilden des Alters trotzen – denn zusammen ist man nicht nur weniger allein, sondern kann sich auch besser die Arbeit und die Kosten teilen. Da der Bauernhof, in den sie nach und nach alle einziehen, viel Platz bietet, finden sich auch noch junge Leute, die gegen Kost und Logis  aushelfen bei der Altenpflege. Mir ging zunehmend der Spaß an der Geschichte verloren, weil sich vieles einfach zu schnell und einfach lösen lässt. Ein klein wenig mehr Konflikt und Tiefgang hätten dem Buch meines Erachtens gut getan, ohne dass die Autorin damit auf die hoffnungsvolle, positive Botschaft hätte verzichten müssen.
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  • [ Rezension ] “Totenweg” von Romy Fölck
    Die junge Polizistin Frida steht am Anfang ihre Karriere, der erfahrene Kommissar Haverkorn fast am Ende.
    Vor 18 Jahren haben sie sich kennengelernt – damals fand die 13-jährige Frida die Leiche ihrer besten Freundin Marit, und Haverkorn scheiterte bei dem Versuch, deren Mörder zu finden. Nun begegnen sie sich erneut, nachdem Fridas Vater aus unbekannten Gründen zusammengeschlagen wurde und im Koma liegt.
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  • [ Rezension ] Ellen Marie Wiseman: Die bittere Gabe
    Die kleine Lilly wird in den 30er Jahren an eine Freakshow verkauft, weil sie 'anders' ist. Auf eine lieblose Kindheit folgt ein hartes Leben im Zirkus, das erträglicher wird, als entdeckt wird, dass sie eine fast übernatürliche Begabung dafür hat, mit Tieren zu arbeiten. Aber das ist dennoch nicht das Ende ihres Leidens... Zwanzig Jahre später erbt die 18-jährige Julia das Herrenhaus Blackhouse Manor. In den Unterlagen stößt sie auf Fotos von Lilly und beginnt damit, deren Spuren zu folgen.
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  • [ Rezension ] “Die Namen der Toten” von Sarah Bailey
    DS Richard Vega hat ein albtraumhaftes Déjà Vu: Vor einigen Jahren hat er den Mord an einem 12-jährigen Jungen aufgeklärt... Dachte er zumindest. Nun wird am damaligen Tatort jedoch erneut ein toter Jugendlicher gefunden – und die Art und Weise seines Todes scheint Täterwissen zu offenbaren.
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  • [ Rezension ] Diana Meier-Soriat: Bullet Journal – Das Praxisbuch
    Da ich selber dem Bullet-Journal-Fieber verfallen bin, bin ich sehr angetan von der momentanen Welle des Interesses an diesem genialen Planersystem! Das Schöne daran ist, dass man immer wieder etwas Neues darüber lernen kann und der eigene Planer sich ständig verändert, erweitert und umstrukturiert, bis er perfekt auf seinen Besitzer zugeschnitten ist. Und das Tollste: das ist ganz einfach.
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  • [ Rezension ] “Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode” von Jasmin Arensmeier
    Das Bullet Journal ist ein DIY-Planersystem, bei dem man sich seinen eigenen Planer exakt so gestaltet, wie man ihn haben möchte und braucht, und das kann von minimalistisch bis hochkünstlerisch einfach alles sein. Das Buch von Jasmin Arensmeier stellt diese Methode vor, und das ist besonders (aber nicht nur) für Einsteiger interessant.
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  • [ Rezension ] “Die Lügnerin” von Linn Ullmann
    Karins Familie ist liebevoll, ihre Mutter unwiderstehlich, ein Mann verwandelt sich in eine Makrele, und möglicherweise ist mehr als eines davon eine Lüge. "Die Lügnerin" ist eine verschachtelte Familiengeschichte voller (zunächst) überlebensgroßer Charaktere, aber für mich verlor sich der Reiz der Geschichte zunehmend.
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  • [ Rezension ] “Die vielen Leben des Harry August” von Claire North
    Die Kalachakra sind Menschen, deren Leben nicht linear verlaufen. Jeder Tod bringt sie immer wieder zurück zum Zeitpunkt ihrer Geburt (im Falle von Harry August ein Tag im Jahr 1919), wobei sie einen Großteil ihrer Erinnerungen behalten. Zusammengehalten werden die Kalachakra vom Cronus Club, der durch mündliche Überlieferung zwischen den Generationen Nachrichten durch die Zeit schickt, und so erfährt Harry vom nahenden Ende der Welt, ahnt jedoch nicht, wie nahe er der Ursache dafür ist...
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  • [ Rezension ] “The Ascent – Der Aufstieg” von Ronald Malfi
    Nach einem persönlichen Schicksalsschlag, an dem er sich die Schuld gibt, ist Extremsportler Tim am Ende. Um sich davon abzulenken (oder die ganze Sache abzukürzen), sagt er die Teilnahme an einer Expedition zu, die zum Ziel hat, die "Schlucht de Seelen" zu erreichen. Nur ist von da noch nie jemand lebend zurückgekehrt. Sieben Männer, die alle ihre ganz eigenen Gründe haben, an dieser Expedition teilzunehmen. Die vielleicht lebensfeindlichsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann.
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  • [ Rezension ] “Drei Tropfen Dunkelheit – Vollstrecker der Königin II” von Angelika Diem
    Caitlynn ist Vollstreckerin: ihre Aufgabe ist es, Gewaltverbrechen aufzuklären und zu ahnden, indem sie den Schmerz der Opfer in ihren Schmerzstein aufbewahrt, bis der Täter gefunden wurde, und den Schmerz dann auf diesen überträgt. Den ersten Band der Reihe habe ich im Juni 2014 gelesen, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, denn den Genremix aus Krimi und High Fantasy fand ich damals schon sehr reizvoll! Auch dieser Band konnte mich wieder begeistern.
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  • [ Rezension ] “Leinsee” von Anne Reinecke
    "Leinsee" ist von allem ein bisschen: Künstlerroman, Drama, Liebesgeschichte. Ich fand es durchaus unterhaltsam, aber es ist meines Erachtens kein Buch, dass man nebenher runterlesen kann, ohne darüber nachzudenken. Lohnend fand ich es trotzdem, alleine schon wegen der wunderbar geschilderten Entwicklung der Charaktere.
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  • [ Rezension ] “Aus Syrien geflüchtet” von Seif Arsalan & Annette Weber
    In diesem Buch kommt der junge Seif aus Syrien zu Wort, der dem Leser von seinen Erlebnissen vor, während und nach der Flucht erzählt. Wie ist das, sein Heimatland, Freunde und Familie zurücklassen zu müssen? Wie fühlt sich das an, wenn man in einem überfüllten Schlauchboot übers Meer treibt? Wie lange kann man geduldig und hoffnungsvoll bleiben, wenn es immer wieder heißt: warten, warten, warten... Wenn das Leben erstmal nicht normal weitergehen kann, egal, wie sehr man sich anstrengt?
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  • [ Rezension ] “Die Siedlung der Toten” von Max Landorff
    Viele Jahre ist es her, seit eines Morgens 18 Tote auf einer Wiese nahe der Siedlung gefunden wurden. Todesursache unbekannt. Motiv unbekannt. Keine Zeugen. Keine Verdächtigen. Den ermittelnden Kommissar ließ der Fall niemals los, obwohl ihn seine Obsession der Lösung keinen Schritt näher brachte. Als die letzte überlebende Bewohnerin der damaligen Siedlung tot aufgefunden wird, ist er bereits berentet und der Fall wird von der jungen Kommissarin Eva Schnee neu aufgerollt - und die muss sich zunehmend fragen, wo die Grenze verläuft zwischen Wahn und Realität.
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  • [ Rezension ] “Sag den Wölfen, ich bin zu Hause” von Carol Rifka Brunt
    Die 14-jährige June liebt ihren Onkel Finn – mehr, als eine Nichte ihren Onkel lieben sollte, sie versucht jedoch, sich das nicht anmerken zu lassen. Aber Finn hat Aids, und als er stirbt, fühlt June sich vollkommen verloren mit ihrer Trauer; keiner scheint zu verstehen, wie tief Finns Tod sie erschüttert hat. Und der eine Mensch, dem es genauso geht, wird von ihrer Familie gehasst...
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  • [ Rezension ] “Kreuzschnitt” von Øistein Borge
    In Südfrankreich wird die Leiche eines reichen Norwegers gefunden, mit einem großen eingeschnittenen Kreuz auf dem Rücken. Aus seiner Villa wurde lediglich ein einziges Bild eines unbekannten Malers gestohlen – der sich aber rasch als der berühmte norwegische Maler Edvard Munch identifizieren lässt. Europol-Ermittler Bogart Bull, hinzugezogen aus Oslo, folgt den Spuren, die in die Zeit der deutschen Besatzung Norwegens führen.
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  • [ Rezension ] “Persepolis” von Marjane Satrapi
    Auch achtzehn Jahre nach dem ursprünglichen Erscheinen des ersten Bandes ist "Persepolis" in meinen Augen immer noch immens wichtig, denn es ermöglicht dem Leser, hinter die Kulissen des Islamischen Regimes zu blicken. Und dort sieht man zwar auch Menschen, die den Vorurteilen entsprechen – fanatisch oder zumindest sehr rigide in ihren religiösen Ansichten –, aber vor allem Menschen, deren Hoffnungen und Träume ein ganz anderes Bild zeichnen.
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  • [ Rezension ] “Die Gameshow – Defeat Your Enemy” von Mike Chick
    Wir schreiben das Jahr 2030, und Deutschland hat sich grundlegend verändert. Nicht nur die Arbeitsgesetze sind inzwischen ein Witz – „the Right to Work“ bedeutet zynischerweise, dass einem Angestellten jederzeit gekündigt werden darf –, die Grundrechte wurden deutlich beschnitten und die Todesstrafe in Form einer so sadistischen wie populären Gameshow eingeführt. In „Defeat your Enemy“ können Kandidaten 50.000 Euro gewinnen, indem sie einen Schwerverbrecher hinrichten – denn etwas anderes als eine Hinrichtung ist es nicht, der „Enemy" hat nicht die geringste Chance. Das schreckt ab und dient als Ventil für das unzufriedene Volk.
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  • [ Rezension ] “Lied der Weite” von Kent Haruf
    In einer ländlich gelegenen Kleinstadt wird die schwangere Victoria von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Durch einen Akt der Hilfsbereitschaft verändert sich daraufhin das Leben von sieben verschiedenen Menschen – vor allem das der beiden alten Viehzüchter, die das Mädchen bei sich aufnehmen, obwohl sie ihr ganzes Leben lang alleine gelebt haben und sie diese neue Aufgabe in hilflose Panik versetzt.
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Du hast ja bis ganz nach unten gelesen! Danke für deinen Besuch!

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