Neuste Buchrezensionen

Neuste Buchrezensionen: Hier findet ihr die 25 Rezensionen, die ich zuletzt geschrieben habe.

Die 25 neusten Beiträge anderer Rubriken (ohne Rezensionen) findet ihr hier.

Neuste Buchrezensionen

  • [ Rezension / Rant ] Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
    Bei diesem Buch fällt es mir schwer, den Unterhaltungswert von der sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung zu trennen. Es ist Fantasy – aber es ist auch eine bestechende Parabel über Rassismus und Diktatur. Die Welt basiert auf der westafrikanischen Religion der Yoruba, die Helden sind schwarz... Eine lange überfällige Repräsentation dunkelhäutiger Menschen in der Fantasyliteratur für junge Leser .
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  • [ Rezension ] Christine Féret-Fleury: Das Mädchen, das in der Metro las
    Nach den ersten Kapiteln war ich so weit, dass ich das Buch umbenennen wollte in 'Das Mädchen, das in der Metro Leser stalkt'. Denn Juliette liest nicht im ersten Teil der Geschichte – sie starrt lesende Menschen in der Metro an, hortet Bücher, die sie nicht lesen will, oder trägt sie in der Weltgeschichte spazieren.
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  • [ Rezension ] Frank Kodiak: Nummer 25
    Thrillerautor Andreas Zordan findet die Leiche eines Mädchens in seinem Garten. Da sie exakt so hergerichtet wurde, wie er es in seinem letzten Bestseller beschrieb, mit Materialien aus seinem eigenen Schuppen, ruft er nicht die Polizei – die würde ihn sicher als Hauptverdächtigen sehen. Stattdessen lässt sich der Autor, der davon überzeugt ist, selber ein Psychopath zu sein, auf einen Zweikampf mit seinem mörderischen Stalker ein.
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  • [ Rezension ] Andreas Gruber: Todesurteil (Maarten S. Sneijder #2)
    Ein kleines Mädchen wird entführt und taucht ein Jahr später wieder auf – mit einer Tätowierung, die ihren ganzen Rücken mit Motiven aus Dantes 'Inferno' bedeckt. Profiler Maarten S. Sneijder unterrichtet gerade eine Klasse für hochbegabte Nachwuchsermittler, als er zum Fall hinzugezogen wird. Seine beste Schülerin Sabine Nemez mischt sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein.
  • [ Rezension ] Jenny Blackhurst: Das Böse in deinen Augen
    Die 11-jährige Ellie, einzige Überlebende des Wohnungsbrandes, der ihre ganze Familie getötet hat, wird von den Menschen in ihrem Ort misstrauisch beäugt – es wird getuschelt, sie habe paranormale Fähigkeiten und sei gefährlich. Ist sie eine kleine Mörderin oder einfach ein zutiefst traumatisiertes, missverstandenes Kind?
  • [ Rezension ] Florian Scheibe: Kollisionen
    Lebenswelten prallen aufeinander: Carina und Tom sind erfolgreich, wohlhabend und leiden unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Mona ist 16, drogensüchtig und schwanger. Das Happy End scheint offensichtlich, doch der Autor erzählt seine Geschichte jenseits des Offensichtlichen – in großen und kleinen, inneren und nach außen getragenen Konflikten.
  • [ Rezension ] Dorit Rabinyan: Wir sehen uns am Meer
    Liat und Chilmi lernen sich in New York kennen und lieben – aber diese Liebe darf nicht sein. Liats Eltern sind jüdische Flüchlinge aus dem Iran, ihre Familie lebt inzwischen in Tel-Aviv. Chilmis Familie dagegen lebt im palästinensichen Autonomiegebiet Ramallah. Beide Familien wären ohne Zweifel entsetzt über eine Beziehung ihrer Kinder mit 'dem Feind'. Doch Liat hat ohnehin vor, in wenigen Monaten nach Israel zurückzukehren und Chilmi zurückzulassen...
  • [ Rezension ] Laline Paull: Das Eis
    Was nach einem Thriller klingt, ist eher ein Umweltdrama zum Nachdenken. Der Roman hat einige Längen, aber seine große Stärke liegt in der Schilderung der Arktis und der Gefahren, die diesem einzigartigen Lebensraum drohen.
  • [ Rezension ] David M. Barnett: Miss Gladys und ihr Astronaut
    Astronaut Thomas Major will seine Ex aus dem All anrufen und gerät stattdessen an Miss Gladys, die seine Menschenfeindlichkeit in den Grundfesten erschüttert.
  • [ Rezension ] Keigo Higashino: Unter der Mitternachtssonne
    Japan im Jahr 1973: Ein Pfandleiher wird ermordet, dessen Mörder bleibt unerkannt – Kommissar Sasagaki gibt den Fall in den nächsten 20 Jahren jedoch niemals auf. Während Sasagaki zunächst in den Hintergrund tritt, folgt die Handlung den Menschen im Umfeld des Opfers, bis sich aus dem Geflecht ihrer Beziehungen ein Muster entwickelt.
  • [ Rezension ] Olivia Kiernan: Zu nah
    Die renommierte Wissenschaftlerin Eleanor Costello wird erhängt aufgefunden, scheinbar ein klarer Suizid. Ermittlerin Frankie Sheehan fällt jedoch ein scheinbar unbedeutendes Detail auf, das ihr sagt: Eleanor war nicht alleine, als sie starb. Die Ermittlungen führen ins Darknet, aber auch so gegensätzliche Dinge wie häuslische Gewalt und die Farbe Preußischblau spielen eine Rolle in diesem vielschichtigen Fall.
  • [ Rezension ] Ursula Poznanski: Blinde Vögel
    Zwei Tote. Sie erdrosselt, er erschossen. Verbunden hat sie nur die Mitgliedschaft in einer Facebookgruppe, in der Gedichte diskuttiert werden. Auf den zweiten Blick nicht so harmlos, wie es scheint...
  • [ Rezension ] Tana French: Gefrorener Schrei (Hörbuch)
    Eine junge Frau wird erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Tisch ist für ein romantisches Candlelight-Dinner gedeckt, eine Beziehungstat liegt nahe. Deswegen wird der Fall den unerfahrenen Ermittlern Antoinette Conway und Stephan Moran überlassen, doch die ahnen schnell, dass mehr hinter der Sache steckt. Allerdings stoßen sie in ihren Ermittlungen bald auf Widerstand innerhalb der Mordkommission…
  • [ Rezension ] Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
    Manche Rezensionen sprechen davon, dies sei ein 'typischer Murakami', andere behaupten das genaue Gegenteil. Für mich war das Buch der längst überfällige Einstieg in das literarische Werk von Haruki Murakami, so dass ich unbefangen an Herrn Tazaki herantrat. Bereut habe ich es auf keinen Fall – typisch oder nicht, ich bin nun fest entschlossen, mich auch an die anderen Bücher des Autors heranzuwagen.
  • [ Rezension ] Peter Stamm: Weit über das Land
    Thomas ist mit seiner Familie gerade aus einem harmonischen Urlaub zurückgekehrt. Alles ist gut: mit seiner Frau Astrid sitzt er im Garten und trinkt ein Glas Wein. Aber als sie ins Haus geht, um nach den Kindern zu sehen, erscheint ihm der Garten mit einem Mal als Verlies. Thomas steht auf und geht.
  • [ Rezension ] Lindsay Jayne Ashford: Das Flüstern des Mondfalters
    "Das Flüstern des Mondfalters" ist eine Mischung aus Biografie und fiktivem Roman, die mich nur bedingt überzeugte. Den Schreibstil von Lindsay Jayne Ashford fand ich wunderbar, die Einblicke in die Zeit hochinteressant, aber die Protagonistin wurde mir zunehmend fremd und konnte mich immer weniger berühren.
  • [ Rezension ] Emily Littlejohn: Die Totenflüsterin
    Ein 'Cold Case' und ein brandaktueller Fall: Ein junger Clown stirbt – zum zweiten Mal! –, und es scheint Verbindungen zu einem zweifachen Kindermord vor 30 Jahren zu geben. Leider ist von dieser Verbindung außer der jungen Polizistin Gemma Monroe niemand so recht überzeugt... "Die Totenflüsterin" ist ein beeindruckender Debütroman: ein clever konstruierter, vielschichtiger Krimi mit einer sehr interessanten Protagonistin und viel Atmosphäre.
  • [ Rezension ] Sandra Binder: Die Frauen von Ballycastle
    Was als witzige Fehde zwischen zwei Buchhändlern beginnt, stellt sich schnell als Geschichte eines Familiengeheimnisses heraus, das zurückführt ins Jahr 1970 in Nordirland – und damit die eskalierende Gewalt des Nordirlandkonflikts.
  • [ Rezension ] Dan Wells: Die Formel
    Lyle Fontanelle wollte eigentlich nur eine revolutionäre Hautcreme entwickeln, die die Haut veranlasst, Zellen mit mehr Kollagen zu produzieren – aber was dabei herauskommt, ist auf andere Art revolutionär als geplant, denn die Creme programmiert die DNA eines Menschen komplett um... "Die Formel" ist alles, nur nicht 08/15. Zwischen bitterbösem Humor und Sozialkritik erzählt Dan Wells eine rasante apokalyptische Geschichte jenseits der Klischees.
  • [ Rezension ] Beate Sauer: Das Echo der Toten
    Januar 1947: nach einem Mordfall wird Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln angewiesen, dem Ermittler Richard Davies von der britischen Military Police zu assistieren. Die Zusammenarbeit zwischen der jungen Deutschen und dem Engländer gestaltet sich nicht gänzlich ohne Konflikte – dennoch geben sie ein gutes Team in diesem komplexen Fall ab.
  • [ Rezension ] Hannah Kent : Wo drei Flüsse sich kreuzen
    Irland im Jahr 1825: in einem kleinen Dorf häufen sich die unerklärlichen Unglücksfälle, und die Menschen suchen nach Erklärungen – und einem Schuldigen. Genau deswegen versteckt Nora ihren Enkel Micheál, damit niemand dessen verdrehte Glieder sieht oder seine merkwürdigen Schreie hört. Aber schon bald beginnt sie selber zu befürchten, dass Micheál ein 'Wechselbalg' sein muss, ein Doppelgänger, der von den neidischen Feen gegen ihren echten Enkel ausgetauscht wurde.
  • [ Rezension ] Simone Veenstra: Sind dann mal weg
    Mit Einfallsreichtum und ganz viel Humor erzählt Simone Veenstra die Reise einer Gruppe von Senioren, die aus dem Altersheim ausbrechen und die Asche eines guten Freundes stehlen, um ihn ins norwegische Meer zu streuen – koste es, was es wolle.
  • [ Rezension ] Valerie Geary: Das Schweigen der Bienen
    "Das Schweigen der Bienen" ist eines dieser Bücher, an die man nicht mit fixen Erwartungen herangehen sollte. Es ist die Geschichte der Schwestern Sam und Ollie, die nach dem Tod ihrer Mutter lernen müssen, mit ihrem einsiedlerischen Vater 'Bear' zu leben – in einem Tipi ohne jeden Komfort, mitten im Nirgendwo. Es ist die Geschichte eines Mordfalls, bei dem Bear der offensichtliche Verdächtige zu sein scheint. Und vor allem ist "Das Schweigen der Bienen" eine Geschichte von Liebe und Trauer, Schuld und Vergebung, Familienbanden und Erwachsenwerden.
  • [ Kurz und knapp ] “Evil Games – Wer ist ohne Schuld” (Kim Stone #2) von Angela Marsons
    Ein Mann wird ermordet. Eine Frau gesteht. Doch hinter den Kulissen scheint jemand sie benutzt zu haben wie eine Marionette. Die Widersacherin ist schnell entlarvt – aber damit fängt das Spiel erst an... Mit Detective Kim Stone und Dr. Alexandra Thorn stehen sich zwei großartige Charaktere gegenüber, die zwei Seiten der gleichen Medaille sein könnten, und so wird aus der Aufklärung schnell ein sehr persönliches Duell. Die Spannung bleibt dabei durchgehend auf einem hohen Level.
  • [ Rezension ] “Und dann kam Paulette” von Barbara Constantine
    Barbara Constantine erzählt die Geschichte einer Gruppe von Senioren, die gemeinsam den Unbilden des Alters trotzen – denn zusammen ist man nicht nur weniger allein, sondern kann sich auch besser die Arbeit und die Kosten teilen. Da der Bauernhof, in den sie nach und nach alle einziehen, viel Platz bietet, finden sich auch noch junge Leute, die gegen Kost und Logis  aushelfen bei der Altenpflege. Mir ging zunehmend der Spaß an der Geschichte verloren, weil sich vieles einfach zu schnell und einfach lösen lässt. Ein klein wenig mehr Konflikt und Tiefgang hätten dem Buch meines Erachtens gut getan, ohne dass die Autorin damit auf die hoffnungsvolle, positive Botschaft hätte verzichten müssen.

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