Monatsrückblicke

#zurückgeschaut : Mein Lesemonat August 2018

Zurückgeschaut Monatsrückblick
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© Beitragsbild: KeJas-BlogBuch
© der Cover liegt bei den jeweiligen Verlagen © Fotos: A.M. Gottstein

Buchiger Rückblick auf den August 2018!

Ich kombiniere meinen Monatsrückblick mit der Aktion #zurückgeschaut, die sich Kerstin und Janna vom Blog KeJas-BlogBuch ausgedacht haben. Es geht dabei um Neuzugänge und die aktuelle Lektüre, Geheimtipps, Highlights oder Flops, Zitate und was einem sonst noch so einfällt…

Ich lese aktuell …

Dunkle Zahlen

Matthias Senkel: Dunkle Zahlen

Klappentext:
„Moskau 1985: Die internationale Programmierer-Spartakiade hält die akademischen Eliten des Landes in Atem. Hier messen sich aufstrebende Mathematiker in den Techniken der Zukunft, die nur noch einen Tastendruck entfernt scheint. Doch die kubanische Nationalmannschaft ist kurz vor der Eröffnung des Wettbewerbs spurlos verschwunden – und ihre resolute Übersetzerin Mireya begibt sich auf eine atemlose Suche durch die fremde Hauptstadt, die wie elektrostatisch aufgeladen surrt und flimmert. Architekten und Agenten, dichtende Maschinen und sogar Stalins leibhaftiger Schatten treffen in dieser wilden und manchmal fantastischen Erzählung aufeinander: ein schillerndes Mosaik der Sowjetunion kurz vor der folgenreichen Vernetzung der Welt. Ein Roman so unberechenbar wie die Geschichte selbst.“

Das Buch ist unglaublich faszinierend! Das fängt schon an damit, dass das Inhaltsverzeichnis in Form eines Programmablaufplans abgedruckt ist – man kann das Buch auf unterschiedliche Art und Weise lesen, aber man liest es nicht von der ersten bis zur letzten Seite! Man kann verschiedene Abzweigungen im Ablaufplan nehmen (zum Beispiel gibt es einen Krimi-Handlungsstrang, den man komplett weglassen kann) , aber man springt immer kreuz und quer durchs Buch.

Ich vermute allerdings, dass die Geschichte an sich möglicherweise nicht jedem Leser so gut gefällt wie mir – man sollte ein gewisses Interesse an der Geschichte der Computer mitbringen (ich habe ein paar Jahre als Programmiererin gearbeitet) aber vor allem ein Interesse am Leben in der Sowjetunion in den 40ern bis 60er Jahren.

Ich lese was, was du nicht liest…

Ardy K. Myrne Lunars Kinder

Ardy K. Myrne: Lunars Kinder

Klappentext:
„Die sechzehnjährige Ardetha ist eine „Mondwaise“ und damit Botin des Gottes Lunar. Nicht nur die Hohepriesterin Arkane zeigt ein besonderes Interesse an ihr, der Dämon Dunkler Mond, der die Menschen seit Jahren terrorisiert, verfolgt sie bis in ihre Träume. Um ihn in Schach zu halten, muss sie das Traumreisen erlernen.

Eines Tages taucht der Wanderer Kaden auf und weckt Gefühle in Ardetha, die sie bisher nicht kannte. Um ihr Glück zu schützen, will sie ihre Bestimmung erfüllen und den Dämon besiegen. Doch beim Mondfest, an dem sie mit ihren sechs Freundinnen Lunar geweiht werden soll, trifft Ardetha ein Fluch, der sie in ein Monster verwandelt. Mit ihren neuen Fähigkeiten will sie Rache an dem Dämon üben. Doch was steckt wirklich hinter ihrem Fluch? Wer ist der Dämon? Und kann die Liebe den Fluch überwinden? Ardetha stößt auf der Suche nach Antworten auf Intrigen, die vor langer Zeit ihren Anfang nahmen.“

Das Buch würde sicher vielen Leserinnen gefallen, die gerne Fantasy YA lesen, aber das Buch ist noch nicht so bekannt – Ardy veröffentlicht ihre Bücher als Selfpublisherin, hat also nicht die Promotion eines Verlags hinter sich. Aus meiner Rezension:

„Ich fand das Buch sehr originell und wunderbar lebendig geschrieben, auch die Charaktere sind vielschichtig und interessant.“

Monatshighlight

https://books-and-cats.de/rezension-thriller-vier-vier-menschen-zwei-zwei-wahrheiten-eins-eine-luege-leider-insgesamt-nicht-mein-buch/

Gianna Molinari: Hier ist noch alles möglich

Klappentext:
„Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben.“

Aus meiner Rezension:

„…beim Lesen kann viel entdecken, was über die reine Handlungsebene hinausgeht. Ich vermute, dass das ein sehr individueller Prozess ist und das Buch für keine zwei Leser die exakt gleiche Bedeutung hat. Ich werde noch länger über das Buch nachdenken. Über Grenzen. Über die Angst vor dem Unbekannten und die Trügbarkeit der Wahrnehmung.“

Buchflop des Monats

Patrick Burow Ich habe nicht geschossen nur ein bisschen

Patrick Burow: Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

Klappentext:
„Der Wunsch, der Bestrafung für einen Gesetzesverstoß zu entgehen, ist nur allzu menschlich. Doch der Versuch, sich vor Gericht herauszureden, scheitert oft kläglich. Patrick Burow, seines Zeichens Richter, muss sich seit über zwanzig Jahren unfassbar dreiste, dumme, mitunter aber auch sehr originelle Ausflüchte anhören. In diesem Buch sind die haarsträubendsten und witzigsten davon gesammelt – nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Lernen: etwa, warum eine Ausrede nicht akzeptiert wurde und mit welcher man möglicherweise Erfolg gehabt hätte!“

Aus meiner Rezension:

„Patrick Burow versammelt in seinem Buch eine Vielzahl von haarsträubenden Ausreden vor Gericht. Einige davon fand ich leider nur mäßig interessant oder amüsant, und ich hatte das Gefühl, dass das Buch künstlich gestreckt wird mit frei erfundenen, überzogenen Ausreden, die man laut Autor nicht benutzen sollte.“

Fazit

Mein Lesemonat August 2018 in Zahlen

Abgesehen von den unten ebgebildeten Büchern habe ich auch in 30 Bücher reingelesen, im Rahmen meiner Challenge „Shades of MAYbe“ – mehr dazu weiter unten, aber da kamen auch noch mal 1.500 Seiten zusammen.

Seiten insg.: 3.464 + 1.500 = 4.964
Seiten pro Tag: 160
Wertung durchschnittlich: Wertbegleiter

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):

Buchliebling

Bücher, die mich begeistern konnten und die ich weiterempfehle.

The StrangerLunars KinderHier ist noch alles möglichTrümmerkind

Wegbegleiter

Wegbegleitern schenkte ich trotz möglicher kleiner Schwächen gerne meine Lesezeit.

Dinge die mir gehörenDas Paar aus Haus Nr. 9

Sorgenkind

Bücher, denen ich gemischte Gefühle entgegenbringe. In meinen Augen zeigen sie deutliche Schwächen; es gibt aber auch Eigenschaften, die ich mochte.

Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschenHoward Jacobson Shylock

Fehlgriff

Werke, denen ich persönlich nichts abgewinnen konnte.

Keine!

Noch nicht rezensiert

GedankengewitterDer Kaufmann von Venedig

Bleibende Worte

„Ich zweifle daran, dass die Sicherheit, in der ich lebe, der Realität entspricht. Ich sehne mich nach Unsicherheit, nach mehr Echtheit vielleicht, nach Wirklichkeit.“
(aus: „Hier ist noch alles möglich“ von Gianna Molinari )

Kaffeerunde

‚Shades of Maybe‘ hat erst als persönliche Challenge nur für mich angefangen, aber jetzt habe ich eine Challenge daraus gemacht, bei der jeder mitmachen kann. Auf Facebook habe ich schon ein paar Mitstreiter, aber wir würden uns über weitere Teilnehmer freuen!

Es ist keine SUB-Abbau-Challenge – es geht darum, in SUB-Bücher erstmal nur reinzulesen und zu entscheiden, ob man sie überhaupt noch interessant findet. Denn viele von uns haben Bücher auf dem SUB, die da schon Ewigkeiten liegen, und der Lesegeschmack kann sich ja ändern!

Ich sag immer, es ist eine Challenge, die sich auch für Vielbeschäftigte eignet. Die Regeln:

  • Suche jeden Monat mindestens ein Buch (beliebig viele) von  deinem SUB¹  aus
  • Lege fest, wieviele Seiten oder Kapitel du jeweils probelesen möchtest
  • Teile beides hier (es wird jeden Monat einen gesonderten Eintrag geben) oder auf Facebook (Challenge-Gruppe)
  • Entscheide nach dem Probelesen eines Buches:
    • ja (du willst das Buch auf jeden Fall noch lesen)
    • vielleicht (du bist unsicher und stellst es erstmal zurück ins Regal)
    • nein (du willst das Buch auf keinen Fall lesen)
  • Wenn du in sozialen Medien darüber schreibst, benutze gerne den Hashtag #shadesofmaybe

Hier findet ihr die aktuelle Challenge-Seite auf meinem Blog und hier findet ihr die Facebook-Gruppe.

Ich habe viele der 30 Bücher, die ich probegelesen habe, aussortiert:

Laura Gallego Garcia: Die Kaiserin des blauen Lichts – Nein
Zoë Beck: Das alte Kind – Ja
Catherine Ryan Hyde: Ich bleibe hier – Ja
Morten Brask: Das perfekte Leben des William Sidis – Ja
Victor Lodato: Mathilda Savitch – Nein
Roddy Doyle: Mary, Tansey und die Reise in die Nacht – Vielleicht
Edward Ashton: Hagerstown – Nein
Stefan Bachmann: Die Seltsamen – Ja
Cody McFadyen: Die Blutlinie / Der Todeskünstler – Ja
Steffen Mensching: Jacobs Leiter – Nein
Federico Axat: Mysterium – Nein
Susanne Gerdom: Das Haus am Abgrund – Ja
Jedediah Berry: Handbuch für Detektive – Vielleicht
Mary E. Pearson: Zweiunddieselbe – Ja
Eoin Colfer: Meg Finn und die Liste der vier Wünsche – Nein
Jilliane Hoffman: Mädchenfänger – Nein
Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter – Ja
Betty Smith: A tree grows in Brooklyn – Ja
Mina Teichert: Mieze Undercover – Nein
Margaret Stohl: Icons – Vielleicht
Andrew Michael Hurley: Loney – Ja
Donna Tartt: Der kleine Freund – Ja
Jack Ketchum: Scar – Nein
Jennifer Haigh: Licht und Glut – Ja
Beth Lewis: Wolf Road – Nein
Alice Oseman: Solitaire – Ja
Lars Kepler: Der Hypnotiseur – Nein
Bill Clegg: Fast eine Familie – Ja
Laura Gallego Garcia: Zwei Kerzen für den Teufel – Nein
Carolin Hagebölling: Der Brief – Ja

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka

2 thoughts on “#zurückgeschaut : Mein Lesemonat August 2018

  1. Hallo liebe Mikka,
    bei dir tummeln sich auch viele interessante Bücher. Das Trümmerkind fand ich auch sehr stark und Molinari nehme ich mir mal als WuLiBuch mit. Hört sich außergewöhnlich an. Wahnsinn in wie viele Bücher du reinliest, die Idee ich gut. Mich muss auch ein Buch auf den ersten Seiten packen, sonst kommt es weg. Nur wenn es mich direkt packt kann ich nicht mehr aufhören 🙂
    Wünsche dir eine tolle neue Woche
    Liebe Grüße
    Kerstin

    1. Huhu Kerstin,

      außergewöhnlich trifft es gut! Die Meinungen gehen auch sehr auseinander, manche finden das Buch stinklangweilig, ich fand es toll. 🙂 Ich will mal wieder ein bisschen Leben und Bewegung in meinen SUB bringen, damit die Bücher hier nicht einfach nur in den Regalen versauern… 😉

      LG,
      Mikka

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