Monatsrückblicke

#zurückgeschaut : Lesemonat Januar 2019

Zurückgeschaut

© Beitragsbild: KeJas-BlogBuch
© der Cover liegt bei den jeweiligen Verlagen
© Fotos: A.M. Gottstein

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Buchiger Rückblick auf den Januar 2019

Ich kombiniere meinen Monatsrückblick mit der Aktion #zurückgeschaut, die sich Kerstin und Janna vom Blog KeJas-BlogBuch ausgedacht haben. Es geht dabei um Neuzugänge und die aktuelle Lektüre, Geheimtipps, Highlights oder Flops, Zitate und was einem sonst noch so einfällt…

NewIn = Neuzugängeposts

Neues Lesefutter im Januar 2019
Mehr Lesefutter im Januar 2019
Schon wieder?! Neu im Januar 2019

Ich lese aktuell…

Nichts weniger als ein Wunder

Markus Zusak: Nichts weniger als ein Wunder

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust -, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

(Klappentext)

Lange ist es her, seit Markus Zusak die Bücherdiebin schrieb, und viele Menschen haben auf sein nächstes Buch gewartet. Ich habe bisher 162 Seiten gelesen und kann sagen: „Nichts weniger als ein Wunder“ ist kein bisschen wie die Bücherdiebin. Der Schreibstil ist eigenwillig, manchmal fast experimentell… In manchen Passagen finde ich ihn großartig, dann wieder verursacht er mir Kopfschmerzen. Einfach zu lesen ist das meist nicht.

Dennoch: ich bin froh, dass Buch lesen zu können, denn ich habe tausendmal lieber ein Buch, das schwierig ist, dafür aber außergewöhnlich, als eines, das unterhaltsamer Durchschnitt ist.

Ich lese was, was du nicht liest…

Verena Stauffer Orchis

Verena Stauffer: Orchis

„Anselm ist Botaniker und leidenschaftlicher Orchideenforscher. Mitte des 19. Jahrhunderts begibt er sich auf eine Expedition nach Madagaskar. Dort findet er nicht nur die schönste Orchidee der Welt, sondern Erfüllung, die aber nur von kurzer Dauer ist. Auf dem Schiff zurück in die Heimat verrückt sich etwas in Anselm: Aus seiner Schulter wächst eine Orchidee. Zu Hause angekommen, bringen ihn seine Eltern in eine Nervenheilanstalt, wo er sich bald wieder erholt. Seiner wissenschaftlichen Laufbahn scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Doch die Zeit arbeitet gegen ihn: Die politischen Umbrüche verändern sein Umfeld. Die wissenschaftlichen Neuerungen durch Darwin stellen seine Theorien auf den Kopf. Und die überstürzte Reise nach China bringt Ungeahntes zutage.“

(Klappentext)

Dieses Buch war für den Literaturpreis „Das Debüt“ nominiert (und hat den vierten Platz belegt), das war schon mal ein Grund, es lesen zu wollen. Dazu kommt, dass ich ein paar sehr unterschiedliche Rezensionen über das Buch gelesen habe, was mich sehr neugierig macht, wie ich es finden werde.

Bisher (ich habe etwa 50 Seiten gelesen) gefällt es mir sehr gut, der Schreibstil ist wirklich wortgewaltig, das mich sehr anspricht.

Monatshighlight

Dörte Hansen Mittagsstunde

Dörte Hansen: Mittagsstunde

„Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.“

(Klappentext)

Ach Gott, so soll man da anfangen… Das Buch ist eine Offenbarung. Es würde mich nicht wundern, wenn es sich Ende des Jahres als mein Jahreshighlight herausstellt! Aus meiner Rezension:

Ich bin verliebt in dieses Buch, das ganz ohne abgedroschene Rührseligkeit daherkommt. Diese Atmosphäre, diese Sprache, diese Charaktere… Grandios. Und dabei so ungefiltert, so wahr und so nah dran am Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, dass es manchmal wehtut. Die Autorin sagt in wenigen Sätzen ganz viel: Lebensgefühl und Lebenswirklichkeit, komprimiert in ein paar prägnanten Bildern.

Meine Rezension

Buchflop des Monats

Stephanie Marland Wir sehen dich

Titel

„Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

(Klappentext)

Ich wollte dieses Buch wirklich lieben, weil ich die Idee so klasse fand: eine Gruppe von True-Crime-Fans zieht los, um einen Serienmörder zu schnappen? Ja bitte!

Es ist noch nicht mal so, als sei die Geschichte nicht unterhaltsam, aber es gab einfach zu viel, was mir nicht realistisch erschien – und die Auflösung konnte mich nicht überzeugen. Dennoch: es ist kein absoluter Fehlgriff, sondern eher ein Sorgenkind. Kann man gut lesen, muss man aber meiner Meinung nach nicht.

Meine Rezension

Fazit

Mein Lesemonat Januar 2019 in Zahlen

Seiten insg.:2.829
Seiten pro Tag: 92

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):
Buchliebling
Bücher, die mich begeistern konnten und die ich weiterempfehle.

MittagsstundeAbendrot

Wegbegleiter
Wegbegleitern schenkte ich trotz möglicher kleiner Schwächen gerne meine Lesezeit.

Lethal WhiteGehen Ging GegangenDie Spiegel von Kettlewood Hall

Sorgenkind
Bücher, denen ich gemischte Gefühle entgegenbringe. In meinen Augen zeigen sie deutliche Schwächen; es gibt aber auch Eigenschaften, die ich mochte.

Wir sehen dich

Fehlgriff
Werke, denen ich persönlich nichts abgewinnen konnte.

Keine!

Bleibende Worte

„Keine Schönheit weit und breit. Nur nacktes Land, es sah verwüstet und geschunden aus. Ein Land, das man mit einer frommen Lüge trösten wollte, die Hand auf diese Erde legen: Wird schon wieder. Wird alles wieder gut. Es vertrösten auf die guten Tage, wenn der Himmel steinfrei war, windstille Tage, manchmal gab es das. „

(aus „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen)

Kaffeerunde

Ich verbringe im Moment viel Zeit damit, mir das traditionelle Zeichnen und Malen wieder beizubringen – also mit Stift, Farben und Papier –, nachdem ich fast zwanzig Jahre so gut wie nur am Rechner gezeichnet habe. (Mit Maus oder digitalem Zeichenstift.) Der Vorteil dabei ist, dass ich einen Strich beliebig oft ziehen und wieder zurücknehmen kann, was praktisch ist, da meine Feinkontrolle durch meine MS eingeschränkt ist. Außerdem kann ich beliebige „Ebenen“ anlegen, so dass ich immer wieder über meine eigenen Linien drübermalen kann.

Aber trotzdem: ich will wieder auf Papier malen und zeichen – auch wenn das im Moment nicht annähernd so gut aussieht. Aber es wird besser.

#scrawlrbox #scrawlrchallenge January 2019
„3 Marker Challenge“ (Malen mit drei vorgegebenen Farbstiften)
Mixed Media February 2019
Fineliner, Brush Pen, Aqarellbuntstifte und Marker (und Washi Tape)
Art is out Language #artistic Contest
Für einen Wettbewerb bei Art Amino
Filzstifte und Fineliner

Wie war euer Monat so?

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka

2 thoughts on “#zurückgeschaut : Lesemonat Januar 2019

  1. Oh….Toll deine Zeichnungen. Ich bin ja eher ungeschickt im Zeichnen. Wirklich gut geworden, da bin ich ja gespannt, wenn du wieder flüssig zeichnest – wenn die schon so schön sind…

    Ein schönes Wochenende.

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