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[ Shades of Maybe ] Ungelesene Bücher im Test #35 bis 38

Ungelesene Bücher im Test 35 bis 38
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© Foto Rosen auf Buch: congerdesign (Pixabay) © der Cover  liegt bei den jeweiligen Verlagen
Was es mit “Shades of Maybe” auf sich hat? Dazu verweise ich auf meinen Hauptbeitrag, aber kurz und knapp: ich lese in 50 Tagen jeweils 50 Seiten in 50 ungelesenen Büchern und entscheide dann, ob ich das Buch noch lesen will.

Vier Bücher, vier Meinungen

Lo Malinke: Alle müssen mit

Klappentext:
“Die Geschwister Inge, Klaus und Uwe haben schon vor langer Zeit jeden Kontakt zueinander abgebrochen. Doch als ihnen der Notar eröffnet, dass sie das Erbe ihres Vaters nur ausgezahlt bekommen, wenn sie zusammen nach Polen reisen um dort seine Asche zu verstreuen, müssen sie sich notgedrungen gemeinsam in einen Kleinbus setzen. So beginnt eine Reise ins Ungewisse voller Abenteuer und unerwarteter Erkenntnisse.”

Mein Eindruck nach 50 Seiten:

Das Buch ist jetzt schon großartig – da kommen wirklich absolut krass unterschiedliche Menschen zusammen und werden gezwungen, Wochen in einem kleinen Bus zu verbringen, da werden die Emotionen sicher hochkochen. Es ist lustig, aber irgendwie ist es auch traurig, weil die Geschwister kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater hatten und er überhaupt ein unverträglicher Mensch war, der anscheinend keine Freunde hatte und daher ziemlich einsam gestorben ist. Die Geschwister untereinander haben auch kein gutes Verhältnis, aber das wird sich durch die Reise sicher ändern.

Ja.

Das Buch auf der Seite des Verlags
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Per Petterson: Nicht mit mir

Klappentext:
“Tommy und Jim waren als Kinder die besten Freunde, das ist 30 Jahre her. Tommy, der früher seinen prügelnden Stiefvater mit dem Baseballschläger in die Flucht schlug, ist heute ein wohlhabender, aber unglücklicher Investment-Banker. Jim, der allein bei seiner frommen Mutter aufwuchs und Bibliothekar wurde, ist seit einem Jahr psychisch krank, er angelt statt zur Arbeit zu gehen. Das Wiedersehen nach langer Zeit stellt beider Leben auf den Kopf.”

Mein Eindruck nach 50 Seiten:

Die Geschichte fängt schon sehr bestürzend an: man erfährt auf den ersten 50 Seiten einiges über Tommys Kindheit, und die war grauenhaft. Sein Stiefvater hat nicht nur ihn brutal gequält, sondern auch seine Schwestern. Irgendwann ist die Situation eskaliert, und Tommy hat beschlossen, dass er seinen Stiefvater ernsthaft verletzen muss, um ihm klar zu machen, dass er das nicht länger hinnehmen wird.

Er zerschmettert seinem Stiefvater das Bein, und obwohl ich beim Lesen zusammengezuckt bin, und obwohl es doch besser gewesen wäre, Tommy hätte sich ans Jugendamt gewandt, konnte ich Tommy nicht dafür verurteilen.

VIele Jahre später trifft er seinen besten Kindheitsfreund Jim wieder, und ihre Rollen haben sich umgekehrt: Tommy hat ein geregeltes, erfolgreiches Leben und Jims Leben ist total aus dem Ruder gelaufen, weil er an massiven Angststörungen leidet.

Auch ja!

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Joel Shepherd: Die Androidin – auf der Flucht

Klappentext:
“Sie ist schön, selbstbewusst – und äußerst gefährlich. Cassandra Kresnov ist eine Androidin, die von der Liga gebaut wurde, um als Elitesoldatin in einem interstellaren Krieg gegen die mächtige und konservative Föderation zu kämpfen.
Aber Cassandra ist als experimentelles Modell weit intelligenter und kreativer als ihre Vorgänger. Was nicht folgenlos bleibt: Sie bekommt moralische Skrupel und flüchtet schließlich, inkognito, auf den Föderationsplaneten Callay, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch schon bald fliegt ihre Tarnidentität auf, und sie muss sich mit List und Gewalt in einer Welt behaupten, die nicht wahrhaben will, dass es sie überhaupt gibt. Denn auf Callay haben Androiden wie Cassandra keine Lebensberechtigung und werden erbarmungslos gejagt …”

Mein Eindruck nach 50 Seiten:

Ich hatte, nachdem ich das Buch gekauft hatte, einige negative Meinungen gehört und daher ein wenig die Lust verloren, es zu lesen… Aber nach den ersten 50 Seiten bin ich schon recht angetan von der Geschichte, die Welt ist komplex und detailliert, und die Hauptfigur ist sehr interessant.

Wenn das Buch so weitergeht: Ja!

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Russell Wangersky: Walt

Klappentext:
“Hi, ich bin Walt. Ich sammle weggeworfene Einkaufslisten. Das klingt vielleicht ein bisschen schräg, aber Sie ahnen ja nicht, was man auf diese Weise alles über jemanden erfährt! Das ist fast, als wäre ich selbst Teil der Familie. Ich gebe zu, ich bin einsam, seit meine Frau Mary mich vor ein paar Jahren verlassen hat. Kaum jemand gönnt mir einen zweiten Blick – als wäre ich unsichtbar. Besonders gern sammle ich die Zettel von Alisha. Sie ist noch so jung, jemand sollte auf sie Acht geben, finde ich. Ich mache das gern, auch wenn sie nicht mal ahnt, dass ich existiere …”

Mein Eindruck nach 50 Seiten:

Ojeoje… Die ersten 50 Seiten sind in meinen Augen unerträglich langweilig. Walt erzählt langatmig und nüchtern, und irgendwie ist das alles wahnsinnig belanglos.

Absolut NEIN.

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Hättet ihr Lust, auch mal ein paar Bücher von eurem SUB probezulesen?

“Shades of Maybe” ist eine monatliche Challenge.

Das Ziel der Challenge ist ganz einfach: es geht darum, in ungelesene Bücher für eine gewisse Anzahl von Seiten oder Kapiteln reinzulesen und dann zu entscheiden: Ja, Nein oder Vielleicht. Dabei kann jeder so viele oder wenige SUB-Bücher “probelesen”, wie er möchte.

Die genauen Regeln findet ihr auf der Challenge-Seite!

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka
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