Neuzugänge

[ Neuzugänge ] Noch einmal Lesefutter August 2018

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© der Cover liegt bei den jeweiligen Verlagen © Fotos: A.M. Gottstein

Ich habe beschlossen, alle Romane des Projekts „Hogarth Shakespeare“ zu lesen.

Bei diesem erzählen moderne Autoren die Werke von Shakespeare nach, mal mehr, mal weniger nah am Original. „Shylock“, die Nacherzählung von „Der Kaufmann von Venedig“, habe ich bereits gelesen, nun habe ich mir von einem Geschenkgutschein weitere fünf Bände der Reihe im englischen Original geholt. Damit fehlt mir noch ein Band, aber den bekomme ich möglicherweise als Rezensionsexemplar.

Tracy Chevalier: New Boy / Der Neue

Tracy Chevalier: New Boy / Der Neue

Klappentext:
„Osei will an seiner neuen Schule vor allem eines: nicht auffallen. Für den afrikanischen Diplomatensohn ist es der vierte Wechsel innerhalb von sechs Jahren, und aus Erfahrung weiß er, dass er gleich am ersten Tag Freundschaften schließen muss. Doch bereits seine Anwesenheit scheint einige seiner weißen Mitschüler und Lehrer zu provozieren. Im Amerika der 1970er Jahre sind gemischte Klassen immer noch selten. Als sich ausgerechnet die beliebte Dee mit Osei anfreundet, sieht Ian, der Tyrann auf dem Pausenhof, rot.
Tracy Chevalier lässt Shakespeares Othello, jenes klassische Stück über Eifersucht und Diskriminierung, in einer Schule spielen, wo das Wort Mobbing kein Fremdwort ist. „

Jeanette Winterson: The Gap in Time / Der weite Raum der ZeitJeanette Winterson: The Gap in Time / Der weite Raum der Zeit

Jeanette Winterson: The Gap in Time / Der weite Raum der Zeit

Klappentext:
„Der Londoner Investmentbanker Leo verdächtigt seine schwangere Frau MiMi, ihn mit seinem Jugendfreund Xeno zu betrügen. In rasender Eifersucht und blind gegenüber allen gegenteiligen Beweisen verstößt er MiMi und seine neugeborene Tochter Perdita. Durch einen glücklichen Zufall findet der Barpianist Shep das Baby und nimmt es mit nach Hause. Jahre später verliebt sich das Mädchen in einen jungen Mann – Xenos einzigen Sohn. Zusammen machen sie sich auf, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen und alte Wunden zu heilen, damit der Bann der Vergangenheit endlich gebrochen wird.
Jeanette Winterson spielt souverän mit Figuren und Handlung aus Shakespeares „Das Wintermärchen“ und erzählt eine verblüffend moderne Geschichte über rasende Eifersucht, blinden Selbsthass und die tiefe Sehnsucht in uns, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen. „

 Margaret Atwood: Hag-Seed / HexensaatMargaret Atwood: Hag-Seed / Hexensaat

Margaret Atwood: Hag-Seed / Hexensaat

Klappentext:
„Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.
In ihrem brillanten Roman schafft die große kanadische Autorin Margaret Atwood mit der Figur des Theaterdirektors Felix ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus „Der Sturm“, jenes Zauberers, der als ein Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-on-Avon gilt. „

Anne Tyler: Vinegar Girl / Die störrische BrautAnne Tyler: Vinegar Girl / Die störrische Braut

Anne Tyler: Vinegar Girl / Die störrische Braut

Klappentext:
„Kate Battista ist frustriert. Während sie ihrem exzentrischen Vater brav den Haushalt führt, hat ihre jüngere Schwester Bunny nur Flausen im Kopf. Und auch in ihrem Kindergartenjob gibt es immer nur Ärger. Professor Battista hat derweil andere Sorgen. Die Aufenthaltsgenehmigung seines brillanten weißrussischen Laborassistenten Pjotr läuft bald ab. Der Professor heckt einen Plan aus und verlässt sich dabei wie immer auf seine ältere Tochter. Doch Kate sieht rot.
In ihrer furiosen Neuinterpretation von Shakespeares Komödie »Der Widerspenstigen Zähmung« stellt Anne Tyler das Verhältnis zwischen Vätern, Töchtern und Ehemännern auf den Kopf – herrlich turbulent und voller Situationskomik. „

Edward St Aubyn: Dunbar / Dunbar und seine Töchter Edward St Aubyn: Dunbar / Dunbar und seine Töchter

Edward St Aubyn: Dunbar / Dunbar und seine Töchter

Klappentext:
„Sein ganzes Leben lang hat Henry Dunbar auf nichts und niemanden Rücksicht genommen, besessen von der Vision, seinen kleinen Zeitungsverlag zu einem Medienkonzern auszubauen. Auf dem Zenit seiner Macht hat nur noch einen einzigen, aber mächtigen Feind: das Alter. Dunbar weiß, er muss sein Reich in die Hände seiner Töchter legen. Nur zwei der Kinder hält er für geeignet. Doch das Leben erteilt ihm eine bittere Lektion.
In seinem neuen Roman, inspiriert von Shakespeares König Lear, seziert Edward St Aubyn gekonnt innerfamiliäre Beziehungen. „Dunbar und seine Töchter“ ist ein brillantes Lehrstück über Egoismus, Starrsinn und die Erkenntnis, wie leicht einem am Ende des Lebens alles Erreichte aus den Händen gleiten kann. „

Das nächste Buch hat mit Shakespeare nichts zu tun:

Jane Harper: Ins Dunkel

Jane Harper: Ins Dunkel

Klappentext:
„Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite …“

Wie immer: es würde mich sehr interessieren, wenn ihr schon eines dieser Bücher gelesen habt!

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka

2 thoughts on “[ Neuzugänge ] Noch einmal Lesefutter August 2018

  1. Hallo Mikka,

    ich habe „Hexensaat“ schon gelesen und fand es ziemlich einzigartig. Atwoods Stil ist eben legendär und das Shakespeare-Drama hat sie auf mehreren Ebenen umgesetzt. Es ist eine schillernde, facettenreiche Geschichte, wenn sie auch nicht immer ganz einfach zu lesen war.

    Liebe Grüße & viel Freude mit den neuen Büchern,
    Nicole

    1. Huhu Nicole,

      ich mag den Stil von Atwood, deswegen verspreche ich mir auch viel von „Hexensaat“ – auch wenn das Literarische Quartett nicht begeistert war. (Aber ich bin da oft anderer Meinung.)

      Danke dir,
      LG,
      Mikka

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