Neuste Buchrezensionen

Neuste Buchrezensionen

[ Rezension ] Laura Dave: Hello Sunshine #hellosunshine
17. Januar 2018
Laura Dave erzählt in "Hello Sunshine" eine Geschichte, die unterhaltsam ist und dennoch zum Nachdenken anregt – über den schönen Schein, mit dem viele Menschen ihr Leben in den sozialen Medien präsentieren, und das, was wirklich wichtig ist. Kitsch steht dabei, jedenfalls nach meinem Geschmacksempfinden, nicht auf der Speisekarte.

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[ Rezension ] Kara Thomas: Dunkelschwester
15. Januar 2018
"Dunkelschwester" ist ein Jugendthriller, den ich auch als erwachsene Leserin sehr interessant fand. Er ist vielschichtig, mit einigen unerwarteten Wendungen, und auch über den Mordfall hinaus interessant, denn man gewinnt einen tiefen Einblick in das Seelenleben der jungen Protagonistin und ihre schwierige Kindheit.

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[ Rezension ] Martin Krüger: Der Engel des Bösen
14. Januar 2018
Die Handlung klingt erstmal so perfide wie gradlinig: ein wahnsinniger Täter zwingt seine zukünftigen Opfer in einer selbstherrlichen Inszenierung dazu, ihren eigenen Tod per Video anzukündigen und eine Frage oder Aufgabe zu stellen, für deren Lösung die Ermittler der Mordkommission dann einen sehr eng begrenzten Zeitrahmen erhalten. Gelingt diese Lösung, so verspricht er, wird das Opfer verschont. Und so läuft der Countdown...

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[ Rezension ] Christine Drews: Nach dem Schweigen
6. Januar 2018
Eine Frau springt vom Dach eines 20-stöckigen Gebäudes. Saskia, die Nichte der Toten, ist fassungslos, benahm sich Tante Ellen doch kurz vor ihrem Tod noch völlig normal – und auch Saskias Mutter ist vor vielen Jahren durch einen Sturz ums Leben gekommen. War Ellens Tod wirklich ein Selbstmord, der Tod von Saskias Mutter wirklich ein Unfall? Saskia kann das nicht einfach auf sich beruhen lassen.

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[ Rezension ] Carine Bernard: App to Date
2. Januar 2018
"App to Date" ist entweder eine Liebesgeschichte mit ein bisschen Krimi, oder ein Krimi mit ein bisschen Liebesgeschichte. So oder so ist es wohl nicht das Richtige für Fans von Hardcore-Thrillern mit literweise Blut, sondern wird eher die Liebhaber gemütlicher und vor allem romantischer Kuschelkrimis ansprechen. (Nichts gegen Kuschelkrimis. Ich lese die selber immer mal wieder gerne!)

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[ Deutscher Buchpreis 2017 ] Robert Menasse: Die Hauptstadt
1. Januar 2018
Mein Leserherz blutet – wollte ich diesen Roman doch eigentlich in den Himmel loben. Nicht nur hat es den Deutschen Buchpreis gewonnen, nein: der Autor wirkte bei der Verleihung so charmant verblüfft und überrumpelt, dass ich bereit war, sein Werk zu lieben. Stattdessen muss ich mich damit begnügen, dass ich es 'nur' gut finde... Ja, manches finde ich sogar wunderbar, aber eben nicht alles.

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[ Rezension ] Thomas Elbel: Der Todesmeister
25. Dezember 2017
Der Thriller punktet mit einer originellen Grundidee und einer diversen Gruppe von Charakteren. Der Spannung tut auch die ein oder andere erzwungene Entwicklung keinen großen Abbruch, aber leider fand ich die Charaktere immer weniger glaubhaft, und die Auflösung konnte mich ebenfalls nicht voll überzeugen.

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[ Rezension ] Marc-Uwe Kling: QualityLand
14. Dezember 2017
In der Zukunft wird alles von Algorithmen gesteuert: Du kaufst nicht mehr ein, TheShop kauft für dich ein, weil es dich besser kennt als du dich selbst. QualityPartner vermittelt dir einen Partner, der zu dir passt, den du dir leisten kannst und der wahrscheinlich sogar am selben Tag wie du sterben wird.  Die Nachrichten zeigen dir nur, was du glauben willst – wenn du rechtsradikal bist, ist die ganze Welt rechtsradikal. Bis auf die Ausländer natürlich, die sind praktischerweise an allem schuld. Das System macht keine Fehler, und deswegen ist immer alles OK. Und wenn es nicht OK ist, liegt der Fehler an dir und nicht am System. Aber als Peter Arbeitsloser einen pinken Delfinvibrator zugeschickt bekommt, hat er ein für alle Mal genug davon.

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[ Rezension ] Håkan Nesser: Der Fall Kallmann
8. Dezember 2017
Der beliebte Lehrer Eugen Kallmann hatte so seine Marotten. So glaubte er, in den Augen eines Menschen erkennen zu können, ob dieser schon einmal getötet hat, und wähnte sich einem Mörder auf der Spur. Hirngespinste? Tatsache ist, Kallmann ist tot, und sein Tod möglicherweise kein Unfall. Die Polizei tritt dennoch nur am Rande auf, stattdessen folgt man den Gedanken verschiedener Menschen, denen der Tod Kallmanns keine Ruhe lässt.

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[ Rezension ] Pierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben
2. Dezember 2017
Ein kurzer Moment der Wut führt zur Tragödie, und der 12-jährige Täter schweigt. Und schweigt. Und in diesem Schweigen verfolgt der Leser, was weiter geschieht. Pierre Lemaitre erzählt weder reißerisch noch sensationsheischend, und dennoch entwickelt die Geschichte eine dramatische Sogwirkung.

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[ Rezension ] Astrid Fritz: Die Räuberbraut
30. November 2017
Über den Räuber Schinderhannes wurde in den letzten 200 Jahren viel geschrieben, aber Astrid Fritz erzählt ihren Roman aus Sicht der Frau an seiner Seite: Juliana Blasius. Das Buch bietet einen gut recherchierten Einblick in die Lebenswirklichkeit der damaligen Menschen (insbesondere derer, die am Rande der Gesellschaft standen) und ist dabei unterhaltsam – wenn auch mit kleinen Schwächen. Die Charaktere sind interessant, auch wenn ihre Emotionen nicht immer bei mir ankamen. Besonders die Hauptfigur ist eine ungewöhnliche Frauengestalt, die es verdient hat, einmal aus dem Schatten des berühmten Schinderhannes herauszutreten.

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[ Rezension ] Fikry El Azzouzi: Sie allein
28. November 2017
Es geht um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Kulturen, und das vor dem Hintergrund eines Belgiens, das nach einer Reihe von Terroranschlägen mehr und mehr abdriftet in eine von Angst und Hass gesteuerte Politik. Die angesprochenen Themen sind brandaktuell und wichtig, dennoch konnte mich das Buch nicht überzeugen...

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[ Blogtour | Kurz-Rezension ] Rainer Doh: Goldkap / Tag 1: Buchvorstellung
26. November 2017
Hei, alle sammen!  (norw.: Hallo allerseits!) Meine Aufgabe heute ist es, euch zu unserer Blogtour herzlich willkommen zu heißen und das Buch schon mal ein bisschen nahe zu bringen.

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[ Rezension ] Cecilia Ahern: Große Liebe hoch drei (eBook-Sammelband)
24. November 2017
Dieser Sammelband enthält drei Bücher, die mir recht unterschiedlich gefallen haben! Die Bandbreite geht von 3 bis 5 Sternen.

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[ Rezension ] Kieran McLeod: Die Elementarsturm-Chroniken – Die Kinder des Windes
19. November 2017
Die großen Pluspunkte des Buches sind für mich die komplexe Welt und die vielen originellen Ideen, die der Autor in seine Geschichte einfließen lässt, auch wenn es dadurch manchmal schwer ist, den Überblick zu behalten. Der Schreibstil hat zahlreiche großartige Momente, die Charaktere haben alle viel Potential – jedoch beides mit Abstrichen.

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[ Rezension ] Lorenz Stassen: Angstmörder
17. November 2017
Lorenz Stassen liefert mit "Angstmörder" ein solides Thriller-Debüt ab, das mich trotz kleiner Schwächen und Kritikpunkte überzeugen konnte. Der größte Pluspunkt ist in meinen Augen, wie originell und interessant die Taten des Mörders konstruiert sind – das kann für mich auch ein leicht schwächelndes Ende ausgleichen! Ich werde den Autor definitiv im Auge behalten.

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[ Kurz und Knapp ] Stephan Ludwig: Zorn – Wo kein Licht
14. November 2017
Ohne Zorn und Schröder wäre dies wohl ein Buch, das ich lese und dann achselzuckend in den nächsten öffentlichen Bücherschrank stelle. Der Fall an sich konnte mich nicht vollkommen überzeugen. Die beiden gegensätzlichen Ermittler sind jedoch so lebendig, authentisch, liebenswert, schwierig, witzig, tragisch und rührend, je nach Situation, dass ich auch den dritten Band der Reihe wieder sehr gerne gelesen habe.

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[ Rezension ] Fredrik Backman: Kleine Stadt der großen Träume
13. November 2017
Das Buch war nicht einmal annähernd das, was ich erwartet hatte: statt einer lustigen Geschichte über jugendliche Außenseiter, die ihre Kleinstadt ganz groß rausbringen, bekam ich eine Geschichte, die die volle Bandbreite der Emotionen abdeckt, inklusive der schlechten. Manchmal wollte ich das Buch gegen die Wand pfeffern oder aus dem Fenster schmeißen, bin aber froh, es nicht getan zu haben.

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[ Rezension ] Stella Bettermann: Griechischer Abschied
7. November 2017
Unser Krimi-Lesekreis hat das Buch diesen Monat gelesen. Von sechs Mitgliedern haben zwei das Buch abgebrochen und zwei fanden es langatmig.

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[ Rezension ] Eva Völler: Auf ewig dein – Time School
4. November 2017
Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Geschichte in dem Alter geliebt hätte. "Auf ewig dein" ist jedoch ein Buch, für dass ich mich deutlich zu alt fühlte. Dafür alleine würde ich dem Buch jedoch keine Sterne abziehen (das wäre nicht fair!), aber meines Empfindens hat es auch als reines Kinderbuch Schwächen.

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[ Color with me ] Maren Kruth: Winterzauber Postkartenbuch
1. November 2017
Der Stil ist zauberhaft: filigran und eher schlicht – nicht überfrachtet mit Details, aber detailliert genug, um beim Ausmalen Freude zu machen.

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[ Rezension ] Lea-Lina Oppermann: Was wir dachten, was wir taten
31. Oktober 2017
Lea-Lina Oppermann ist ganz nah dran an ihren Charakteren, was sicher auch an ihrem Alter liegt – als sie das Buch schrieb, was sie erst 18 Jahre alt.

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[ Rezension ] Laura McVeigh: Als die Träume in den Himmel stiegen
7. August 2017
Samar und ihre Familie müssen aus Kabul flüchten und stellen schnell fest, dass auch das abgelegene Bergdorf, in das sie sich zurückgezogen haben, nicht sicher ist vor dem langen Arm der Taliban. Und so geht die Flucht weiter und weiter und weiter...

[ Rezension ] „Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?“ von Angela Marsons
22. Mai 2017
Der Krimi bietet Spannung, verbindet das aber mit einer guten Dosis Sozialkritik, denn es geht unter anderem um die alles andere als löblichen Zustände in einem ehemaligen Kinderheim. Die Geschichte ist gut durchdacht, und das Ende fand ich überraschend und doch überzeugend.

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[ Rezension ] Suzanne Young: DU.WIRST.VERGESSEN
10. April 2016
© Cover / Titelbild: Blanvalet © Smartphone: Pixabay Handlung „Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie ...

Du hast ja bis ganz nach unten gelesen! Danke für deinen Besuch!

© des Beitragsbilds: Pixabay

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