Neuste Buchrezensionen

Books 006

[ Rezension ] Michael Wallner: Shalom Berlin
22. März 2020

Leider konnte mich das Buch im Laufe der Lesezeit immer weniger überzeugen – dabei hat es eigentlich sehr viel Potential!

[ Rezension ] Oskar Jan Tauschinski: Talmi
8. März 2020

In den 20ern will der junge Ernst Rosanek hoch hinaus und beginnt eine fragwürdige 'Karriere' als Hochstapler, indem er sich als verarmter Adliger ausgibt.

[ Rezension ] Stephan Ludwig: Zorn – Tod und Regen (#1)
4. März 2020

Ein ungleiches Team ermittelt in einem Mordfall, der sich als zunehmend verschachtelt und kompliziert erweist, und das kann in einem Satz noch zum Schreien komisch sein und im nächsten gruselig und spannend.

[ Rezension ] Tana French: Der dunkle Garten
1. März 2020

Dieses Buch hat unseren Krimilesekreis gespalten: zwei von uns fanden es phänomenal, der Rast fand es langweilig, langatmig und 300 Seiten zu lang.

[ Rezension ] Louise Welsh: Das Alphabet der Knochen
18. Februar 2020

Die Grundidee klingt großartig, letztendlich konnte das Buch mich jedoch trotz seiner wunderbaren Sprache nicht überzeugen.

[ Rezension ] Margret Atwood: Das Herz kommt zuletzt
9. Februar 2020

Margaret Atwood erzählt das rasant, mit viel intelligentem Witz und skurriler Situationskomik. Das liest sich wunderbar – mit leichten Abzügen dafür, dass die Botschaft manchmal doch etwas zu erzwungen wirkt.

[ Rezension ] Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof
7. Februar 2020

Über das Buch kann man viel Widersprüchliches sagen. Aber es ist alles wahr, alles auf einmal, denn es schert sich keinen Deut um Konventionen und Genregrenzen. Verfolgungsjagden im Kreisverkehr (!!) kommen hier genauso vor wie choreographisch beeindruckende Actionszenen mit ungeplantem Suizid.

[ Rezension ] Karen Köhler: Miroloi
28. Januar 2020

Für mich ist "Miroloi" ein ganz starkes Buch. Es geht um Frauenrechte, um Bildung und Religion und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

[ Rezension ] Wolfram Fleischhauer: Das Meer
22. Januar 2020

Wolfram Fleischhauer baut das Thema illegaler Fischfang in einen Thriller ein, der spannend ist, dabei aber auch lehrreich.

[ Rezension ] Martin Peichl: Wie man Dinge repariert
4. Januar 2020

Ein Mittdreißiger schreibt poetisch über seine komplizierte Beziehung, den Tod, den Alkohol und die Vorliebe der Österreicher für Babykatzen und Schnitzel. Repariert wird hier gar nichts – dafür geht ganz viel kaputt. Das ist keine Erzählung von A bis Z, sondern eher #querdurchsknieinsauge.

[ Rezension ] Ana Marwan: Der Kreis des Weberknechts
3. Januar 2020

Karl Lipitsch hasst Menschen. Ohne Ausnahme, und er ist stolz darauf. Am liebsten verbringt er seine Tage in der "warmen Umarmung der Einsamkeit". Mir haben diese Betrachtungen eines Misanthropen viel Spaß gemacht, denn Sprache und Schreibstil sind großartig, und das Ganze entbehrt nicht eines gewissen bösen Humors und gleichzeitig eines gewissen Tiefgangs.

[ Rezension ] Nadine Schneider: Drei Kilometer
27. Dezember 2019

Nadine Schneider erzählt eine Geschichte der leisen Töne, die auf wenigen Seiten viel Widerhall erzeugt – drei Kilometer bis zur Grenze, bis zur Freiheit

[ Rezension ] Katharina Mevissen: Ich kann dich hören
23. Dezember 2019

Die Sprache hat grandiose Elemente, gerade wenn Osman seine reiche Klangwelt zum Ausdruck bringt. Die Autorin spricht eine Vielzahl interessanter Themen an, und paradoxer Weise liegt genau darin mein Hauptproblem mit diesem Buch...

[ Rezension ] Marlene Streeruwitz: Flammenwand.
19. Dezember 2019

Adele ist besessen von ihrem impotenten Liebhaber und muss hinterfragen, ob er ein falsches Spiel treibt. Aber das ist nur die Oberfläche, unter der es brodelt. Fünf Stunden Wahn, fünf Stunden Zusammenbruch.... Und Neuanfang?

[ Rezension ] Fran Ross: Oreo
12. Dezember 2019

"Oreo" erschien im Jahr 1974, und seine Heldin war das genaue Gegenteil des damals üblichen Romanhelden: nämlich weiblich, jüdisch, schwarz.

[ Rezension ] Katerina Poladjan: Hier sind Löwen
29. November 2019

Für mich als Hobby-Buchbinderin war diese Geschichte einer Buchrestauratorin, die in Jerewan mit der armenischen Geschichte konfrontiert wird, quasi Pflichtprogramm. Doch aus den Seiten spricht mehr als profunde Kenntnis über Bindetechniken und Reparaturmethoden:

[ Rezension ] Andrea Grill: Cherubino
23. November 2019

Iris ist eine 39-jährige Opernsängerin, die kurz vorm Durchbruch steht. Als sie feststellt, das sie schwanger ist, muss sie abwägen: Kind oder Karriere? Lässt sich beides verbinden? Sie verschweigt ihre Schwangerschaft, versteckt den zunehmenden Babybauch, macht einfach weiter. Doch der Geburtstermin überschneidet sich mit dem Beginn der Salzburger Festspiele...

[ Buchgetwitter ] Jürgen Seibold: Schwarzer Nachtschatten
23. November 2019

Unser Krimikreis sagte: Nein, nein und nein. Für mehr als 280 Zeichen fehlte mir leider die Motivation, daher: Buchgetwitter!

[ Rezension ] Fuminori Nakamura: Der Revolver
16. November 2019

Nishikawa findet einen Toten – und den Revolver, der für dafür verantwortlich ist. Er nimmt die Waffe mit und denkt fortan beinahe ausschließlich an sie.

[ Rezension ] Jackie Thomae: Brüder
8. November 2019

Die Halbbrüder Mick und Gabriel haben von ihrem Vater Idris, der in ihrem Leben nie präsent war, nur die dunkle Hautfarbe geerbt. Sie wissen nichts voneinander, ihre Leben nehmen gegensätzliche Verläufe – bis Idris sie kontaktiert.

[ Rezension ] Norbert Scheuer: Winterbienen
7. November 2019

Im Jahr 1944 bringt der Imker Egidius Arimond Flüchtlinge in umgebauten Bienenkästen zur belgischen Grenze – eine wahre Geschichte.

[ Rezension ] Stig Sæterbakken: Durch die Nacht
26. Oktober 2019

Die Worte atmen geradezu Trauer und Schmerz, und die Geschichte nimmt immer surrealere Wendungen... Wirklich eine Reise durch die Nacht.

[ Rezension ] Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land
19. Oktober 2019

Dieses Buch konnte mich mit seiner schieren Sprachgewalt und Originalität begeistern. Kafka trifft "Alice im Wunderland" in einer Geschichte, die eine Vielzahl von Themen verbindet

[ Rezension ] Jürgen Albers: Erased
17. Oktober 2019

Inspektor Charles Norcott will sich als Gastdozent an der Universität von Oxford eigentlich erholen von der "Tretmühle im Yard". Mit der erwünschten Ruhe ist es aber schnell vorbei, stattdessen muss er sich herumschlagen mit Mord, Spionage und der potentiellen Gefährdung atomarer Geheimnisse.

[ Rezension ] Saša Stanišić: Herkunft
15. Oktober 2019

Obwohl es hier um Krieg und Vertreibung und Verlust der Heimat geht: Humor lässt die ernsten Elemente der Erzählung nur umso deutlicher hevortreten.

Du hast ja bis ganz nach unten gelesen! Danke für deinen Besuch!

© des Beitragsbilds: Pixabay

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