Leselaunen

[ Leselaunen ] Leserückblick KW 12 2020

Leselaunen

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© Beitragsbild: Tabea H.

Was sind die Leselaunen?

Da lasse ich Frau Trallafitti zu Wort kommen, die die Aktion auf ihrem Blog leitet:

“Bei den Leselaunen handelt es sich um einen wöchentlichen Bericht über aktuelle Bücher, die momentane Lesestimmung und sonstige Dingen, die einen in der Woche beschäftigt haben.”

Aktuelle Lektüre

Dirk Kurbjuweit: Haarmann

Dirk Kurbjuweit: Haarmann

Als ich klein war, hat meine Mutter immer das Lied gesungen: “Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir… Mit dem kleinen Hackebeilchen, und macht Hackefleisch aus dir…” (Wenn du das liest: erinnerst du dich noch daran, Mama?)

Irgendwie hab ich das im Laufe der letzten ~ vierzig Jahre nicht vergessen, deswegen war direkt klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Es gibt einiges, was mir an dem Buch gefällt, und manches, das mich nicht so begeistert – Näheres erfahrt in dann bald in meiner Rezension.

Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann.

(Klappentext)

Diese Woche beendet

Anna Burns: Milchmann

Anna Burns: Milchmann

Das Buch muss ich noch eine Weile sacken lassen, bevor ich eine Rezension schreibe! Aber es ist auf jeden Tag außergewöhnlich, das kann ich schon mal mit Sicherheit sagen… Der Schreibstil ist etwas ganz Anderes, Eigenes.

Eine junge Frau zieht ungewollt die Aufmerksamkeit eines mächtigen und erschreckend älteren Mannes auf sich, Milchmann. Es ist das Letzte, was sie will. Hier, in dieser namenlosen Stadt, erweckt man besser niemandes Interesse. Und so versucht sie, alle in ihrem Umfeld über ihre Begegnungen mit dem Mann im Unklaren zu lassen. Doch Milchmann ist hartnäckig. Und als der Mann ihrer älteren Schwester herausfindet, in welcher Klemme sie steckt, fangen die Leute an zu reden. Plötzlich gilt sie als »interessant« – etwas, das sie immer vermeiden wollte. Hier ist es gefährlich, interessant zu sein.

Doch was kann sie noch tun, nun, da das Gerücht einmal in der Welt ist? Milchmann ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Weg für sich sucht – in einer Gesellschaft, die sich ihre eigenen dunklen Wahrheiten erfindet und in der jeglicher Fehltritt enorme Konsequenzen nach sich zieht.

(Klappentext)

Momentane Lesestimmung

Mir schwirrt der Kopf. Corona, Corona, Corona, und dann kann ich mich nicht auf mein Buch konzentrieren. Oder aufs Bloggen. Oder aufs Besuchen anderer Blogs. Aber wem sag ich das? Das geht vielen von euch doch sicher genauso. Ich warte noch darauf, dass sich ein neues “Normal Null” einpendelt und man sich dann wieder halbwegs einrichtet im eigenen Leben. Eigentlich wär doch jetzt die Zeit, mal wieder den Stapel ungelesener Bücher abzubauen. Oder die Rezensionen zu schreiben, die schon zu lange warten. Oder meinetwegen auch online bei der Lieblingsbuchhandlung shoppen.

Leseplanung

Für die nächsten Wochen habe ich diese Bücher geplant:

Graham Swift: Da sind wirJames Baldwin: Giovannis ZimmerPeter Zantingh: Nach MatthiasNorbert Kröll: Wer wir wärenUnter der Erde

Graham Swift: Da sind wir – 160 Seiten
James Baldwin: Giovannis Zimmer – 208 Seiten
Peter Zantingh: Nach Matthias – 240 Seiten
Norbert Kröll: Wer wir wären – 296 Seiten
Stephan Ludwig: Unter der Erde – 400 Seiten

Meine Blogbeiträge dieser Woche

[ Kunstkrempel KW 12/2020 ] Kreativ gegen Corona-Stress
[ Das Köfferchen ] Besuchte Buchblogs KW 12 2020
[ Rezension ] Michael Wallner: Shalom Berlin

Meine Lesewoche in Zahlen

Seiten insg.: 247
Seiten pro Tag: ~35

Wie geht’s euch? Könnt ihr lesen oder habt ihr da auch nicht den Kopp für?

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka