Das Spielprinzip der “Escape Room”-Bücher

“Escape Room”-Bücher

Adventskalender für Escape-Fans?

Zwei der Adventskalender, die ich dieses Jahr verwenden werde, sind Buchkalender und zwar spezielle Bände der “Escape Room”-Reihe von arsEdition: “Der erste Escape-Adventskalender” und “Das Geheimnis des Spielzeugmachers”.

Bevor ich euch die beiden Titel morgen und übermorgen im Detail vorstelle, wollte ich auch das Grundprinzip zeigen, wie “Escape Room”-Bücher (nicht nur die Adventskalender) gespielt werden.

Fangen wir mal ganz vorne an:

Diese Bücher beginnen meist mit einem kurzen Kapitel, in dem die Grundsituation vorgestellt wird; manchmal wird diese stattdessen auch kurz und knapp auf der Rückseite des Buches zusammengefasst. Sie kann direkt spannend, gruselig und bedrohlich sein oder ganz harmlos anfangen – was aber nicht lange so vorhält. So oder so findest du dich schnell in einer kniffligen Lage wieder und wirst mit dem ersten Rätsel konfrontiert, das du lösen musst, um weitermachen zu können.

Vielleicht sinnt ein alter Mitschüler auf Rache, oder du wachst ohne Erinnerung in einem dunklen Keller auf. Auf jeden Fall musst du Rätsel lösen, um Hindernisse und Probleme aus dem Weg zu räumen. Vielleicht musst du eine Tür öffnen, ein Schloss knacken oder den Namen eines Widersachers herausfinden – du musst auf jeden Fall die grauen Zellen anstrengen.

Aber wie spiele ich das denn nun?

Normal sind jeweils zwei Seiten des Buches noch nicht aufgeschnitten, so dass du noch nichts lesen kannst, was dir die Lösung der Rätsel schon verraten würde. Bevor du mit dem Buch loslegst, liest du dir also erstmal brav den Text auf der Rückseite und/oder das erste Kapitel durch, dann darfst du die erste Doppelseite auch schon aufschneiden.

Jetzt erfährst du mehr über deine Situation oder es passiert etwas Unerwartetes – jedenfalls kommt dann das erste Rätsel, es gibt eine Frage und es werden drei Lösungsmöglichkeiten angeboten. Zu jeder davon gehört ein Bildausschnitt. Wenn du das Rätsel richtig gelöst hast, solltest du wissen, welcher davon dich weiterbringt.

Hier kommen die schicken Bilder ins Spiel.

Die Frage könnte zum Beispiel sein: “Wer hat den Schlüssel, (1) Roland, (2) Antje oder (3) Nadine?” Du hast aus dem Rätsel messerscharf geschlossen, dass es Roland sein muss, und folgst daher auch Bildausschnitt (1). Der zeigt ein rotes Telefon.

Auf den nicht mit Text bedruckten Rückseiten sind immer sehr atmosphärisch dichte Fotos, die einen Teil der Umgebung oder eine Szene aus der Geschichte zeigen. Und auf einem davon muss dein rotes Telefon sein. Wenn du es gefunden hast, kannst du diese Seite als nächstes aufschneiden.

Wenn du es allerdings partout nicht finden kannst, dann hast du dich mit irgendwas vertan und es war doch nicht Roland. Dann musst du noch mal in dich gehen, um die richtige Lösung zu finden. Und so hangelst du dich nach und nach durchs Buch bis zur endgültigen Auflösung.

Wie schwierig sind die Rätsel?

Das ist unterschiedlich! arsEdition hat verschiedene Escape-Krimis für Erwachsene und für Kinder, aber die für Erwachsene sind meines Erachtens meist auch für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, wie “rätselerfahren” man ist!

Sooo… Morgen geht es weiter mit “Der erste Escape-Adventskalender”!

Die folgenden Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung :

Escape Room. Der erste Escape-Adventskalender
Escape Room. Das Geheimnis des Spielzeugmachers

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5 Replies to “Das Spielprinzip der “Escape Room”-Bücher”

  1. Hallo Mikka,,, ich lese von diesen *Escape* Büchern hier das erstmal und kann mir vorstellen, dass diese Spiel – und Leseart zeitaufwendig ist. Naja Zeit haben wir ja im Moment genügend. Bei Gelegenheit werde ich diese Reihe mal verfolgen, so echt begeistert bin ich bis jetzt noch nicht,,,,,
    GLG Angela

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