Das Köfferchen

[ Das Köfferchen ] Besuchte Buchblogs #05 2020

Das Köfferchen

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Soziale Distanz? Blogbesuche in Zeiten von Corona.

Im Moment sitze ich zuhause, da ich die Selbst-Isolation aufgrund meines eingeschränkten Immunsystems sehr ernst nehmen muss. So geht es im Moment sicher auch Einigen von euch – lasst uns wenigstens online Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen! Daher habe ich auch endlich mal wieder eine Blogrunde gedreht.

Die lesende Käthe
Die Bagage

“Für die Einheimischen ist die Familie Moosbrugger nur die Bagage. Diese lebt in prekären Verhältnissen abseits des Dorfes, auf einem minderwertigen Stück Land. Dass Maria von atemberaubender Schönheit und Josef in dubiose Geschäftchen verwickelt ist, fachen Missgunst und Tratsch aber ganz besonders an.”, so beginnt Katharina ihre Rezension, die mich sehr neugierig auf das Buch machte – auch wenn es wohl “stilistisch sehr eigen” sein soll. Ihr Fazit ist: unbedingt lesenswert, aber auch kein literarisches Glanzlicht.

leseschatz
Janna Steenfatt: „Die Überflüssigkeit der Dinge“

Dieser Debütroman ist mir in der Vorschau schon ins Auge gesprungen. Es klingt so, als würde es sich lohnen, das Buch von der Merk- mal auf die Wunschliste zu setzen.

masuko13
John von Düffel. Der brennende See

Masuko hat gerade eine neue Stelle in einer Berliner Buchhandlung angetreten, wo sie vor kurzem noch eine Premieren-Lesung zum obigen Roman besuchte. Und da sie an dem Abend zeitlich nicht dazu kam, dem Autor eine Reihe von Fragen zu stellen, die sie interessierten, beantwortet sie sich diese Fragen in ihrem Beitrag einfach selbst.

LiteraturBlog
Andrew Shaffer: Hope Never Dies

Als ich das erste Mal von diesem Buch hörte, machte ich wahrscheinlich ein überraschtes Pikachu-Gesicht: ein Krimi, in dem Barack Obama und Joe Biden gemeinsam ermitteln?! Ok, dachte ich mir. Das kann klasse sein, oder richtig übel. In Andreas’ Rezension klingt so, als wäre es Ersteres!

The Passion of Books
[Rezension] Vardo

Die gesamte männliche Bevölkerin einer norwegischen Insel wird am Weihnachtsabend 1617 von einem Sturm ausgelöscht. Die Frauen, teils Christinnen, teils samischer Religion, bleiben alleine zurück, bis drei Jahre ein Inquisitor auf der Insel für Ordnung sorgen soll. Das Buch ist mir in der Vorschau schon direkt ins Auge gesprungen; der Klappentext sprach mich sehr an. Diese Rezension bestärkt mich darin, das Buch lesen zu wollen!

SL Leselust
Edna O’Brien: Das Mädchen

Janine berichtet in ihrer Rezension: Edna O’Brien reiste im Alter von 90 Jahren nach Somalia, um die Entführung einiger Schulmädchen durch die Boko Haram näher zu ermitteln – die Grundlage dieses Romans, in dem die Ich-Erzählerin dieses Schicksal erleidet. Die Rezension stellt klar: das ist kein leichtes Buch, es geht dem Leser an die Nieren. Dennoch klingt es nach einer klaren Leseempfehlung.

54books
[Kolumne] Nostalgie als Droge

Ich beäuge das Literarische Quartett 2.0 interessiert, aber leicht skeptisch. Dennoch werde ich wohl in der neuen Konstellation weiter einschalten, um zu schauen, welche Bücher besprochen werden.

Die Buchhandlung, in der ich arbeitete, als noch das erste Quartett unter Reich-Ranicki lief, hatte immer einen Tisch im Eingangsbereich stehen, auf dem nur die in der letzten Sendung besprochenen Bücher lagen – und die gingen wie Klopapier in den Zeiten von Corona. Ich war da kleine Azubine, und das Quartett war für mich fast schon eine Art Buch-Adel. Das neue Quartett ist nicht mehr das gleiche, kann nicht mehr das gleiche sein. Vielleicht ist es Zeit für ein frisches neues Format?

literaturblatt.ch
Dietmar Krug „Von der Buntheit der Krähen“, Otto Müller Verlag

Dörfliche Idylle, dörflicher Kleingeist, und zwei Männer, die versuchen, sich aus den eigenen Ketten zu befreien. Noch so ein Buch, dass beim Lesen der Verlagsprospekts direkt auf meiner Wunschliste gelandet ist! Da suche ich dann immer auf meinen Lieblingsblogs nach Rezensionen – hier kommt die Rezension als Bonus auch noch mit einem Autoren-Interview daher. Ich bin nach dem Lesen des Interviews unschlüssig, ob meine transsexuellen Freunde (ich habe derer mehrere) dem Gesagten so, wie es da steht, zustimmen würde – denn ein Charakter des Buches ist eine transsexuelle Frau, so dass das Thema zur Sprache kommt.

Sören Heim
Etwas bemüht parabolisch – Nulluhrzug von Juri Buida

Der Klappentext rief in mir die Erwartung hervor, dies sei ganz sicher ein Buch im Stile Kafkas – und ich liebe Kafka. Aber die Rezension erweckt eher den Eindruck, als habe der Autor sich bemüht, Tiefgang und eine surrealistische Grundsituation zu erschaffen, sei dabei aber zu bemüht.

Das Köfferchen ist ausgepackt – ich werde mich bemühen, wieder regelmäßig auf Reisen zu gehen.

Lest ihr im Moment mehr? Besucht andere Blogs häufiger? Oder kauft ihr vielleicht mehr Bücher, um die Buchmesse halt zuhause zu zelebriere?

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka

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