Das Köfferchen

[ Das Köfferchen ] Besuchte Buchblogs KW 04 2020

Das Köfferchen

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Jetzt ist der erste Monat fast schon wieder vorbei…

Die Zeit rast – kommt euch das auch so vor? Und ihr schreibt schon wieder mehr interessante Beiträge, als ich lesen kann, aber da will ich mich nicht beschweren. Wo ich mich diese Woche so rumgetrieben habe:

Krimikiste
1933: Travis Muhlhauser – Sweetgirl

Die Geschichte eines 16jährigen Mädchens, das mitten im eisigsten Winter auf der Suche nach seiner drogenabhängigen Mutter ein halb erfrorenes Baby findet und sich durch den Sturm schlägt, um es zum Arzt zu bringen – verfolgt vom Drogendealer ihrer Mutter. Das eBook wartet hier schon darauf, gelesen zu werden, daher musste ich mir den Podcast von Krimikiste natürlich anhören!

Travel without moving
„Sakari lernt, durch Wände zu gehen“ von Jan Cotin Wagner

Das ist mal wieder eins von diesen Büchern, die ich schon länger lesen will, die ich aber aus unerfindlichen Gründen vor mir her schiebe. (Obwohl, eigentlich ist mir der Grund ja klar – zu viele ungelesene Bücher, zu viele Neuerscheinungen!) Diese Rezension klingt so vielversprechend, dass ich das Buch jetzt mal ganz nach oben auf die Liste setze. Wenn ich mein jetziges Buch durchhabe, fange ich direkt damit an!

Der Büchernarr
[Meinung] Das liebe Geld oder wieviel Buch bekomme ich für mein Geld?

Wenn ich über Seitenzahlen und Kosten und Mehrwert nachdenke, fallen mir spontan ein paar dünne Bücher ein, die mich begeistert haben – die aber eher schlecht abschneiden, wenn man nach Cent pro Seite bewertet.

„Wie man Dinge repariert“, „Der Kreis des Weberknechts“, „Drei Kilometer“ und „Stummes Echo“ kosten alle so um die 11 bis 13 Cent pro Seite. Da kann man sich jetzt drüber streiten, ob man €22 für ein 164-Seiten-Buch ausgeben will oder nicht, aber ändert das irgendwas daran, ob es gute Bücher sind? In meinen Augen nicht.

Ich habe mich schon so oft mit Menschen über den Preis von Büchern unterhalten. Meist kommt dann das Argument, Leser mit schmalerem Geldbeutel könnten sich das Lesen kaum noch leisten, und das würde finanziell Benachteiligte von der Literatur ausschließen. Aber ist das wirklich ein Argument, wo es doch Bibliotheken und die Onleihe gibt, oder falls man ein Buch besitzen will, Rebuy, Medimops und Ebay? (Wobei das schon wieder ein eigenes Thema ist…)

Studierenichtdeinleben
library of exile – Besuch einer Ausstellung (#ExilliteraturLesen)

In diesem Beitrag geht es um eine Ausstellung im Japanischen Palais in Dresden, „die Migration, Exil und auch die Überwindung von Sprachbarrieren ins Zentrum stellt“. Sarah gibt einen großartigen Einblick in eine spannende Ausstellung, die ich gerne besuchen würde, läge Dresden für mich nicht so weit entfernt…

Frollein von Kunterbunt
Zwei oder mehr Bücher mit mal – warum ich parallel lese

Ich lese oft zwei Bücher gleichzeitig, eins für tagsüber und eins für nachts im Bett. Wichtig ist für mich nur, dass sie unterschiedlich genug sind. Ich habe mal zwei Krimis gleichzeitig gelesen und bin haltlos durcheinander gekommen. Moment, hatten die nicht eben noch das zweite Opfer gefunden? War der Täter nicht Arzt? Das habe ich ganz schnell abgebrochen und jetzt lese ich immer mit „inhaltlichem Abstand“.

Nordseiten
Wenn sich dein Lesen verändert

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich schon gesagt habe, dass sich mein Lesegeschmack in den letzten Jahren, seit ich meinen Blog habe, drastisch geändert hat. Was ich 2012 noch verschlungen habe, reizt mich jetzt überhaupt nicht mehr – im Gegenteil. Mit Romantasy könnte man mich zum Beispiel inzwischen jagen, nicht nur wegen des katastrophalen Frauenbilds, das viele Romane dieses Genre haben.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich noch nicht bewusst darüber nachgedacht habe, inwieweit Klischees und das Frauenbild die Veränderung meines Lesegeschmacks beeinflusst haben. Ich habe einfach den Eindruck, dass ich inzwischen eher zu Büchern greife, die mich in irgendeiner Form herausfordern.

Digitur
Bromance à la Hesse auf großer Leinwand: Verfilmung des Bestsellers „Narziss und Goldmund“.

Ich muss gestehen: wenn ich mit EINER Buchverfilmung nicht gerechnet hätte, dann mit dieser. Aber warum eigentlich nicht? Die Geschichte bietet viel Zeitloses, das sicher auch auf der großen Leinwand bestehen kann. Gelesen habe ich das Buch jedoch das letzte Mal 1994 im Deutschleistungskurs, vielleicht sollte ich das Reclamheftchen mal abstauben und nochmal lesen…?

Digitur geben einen guten Einblick, und dazu gibt es noch ein Interview mit Schauspieler Sabin Tambrea.

read books and fall in love
Das geschwärzte Notizbuch von Nicolas Giacobone [#Rezension]

Die Geschichte scheint abstrus: ein Regisseur sperrt einen Autor fünf Jahre lang in seinem Keller ein und zwingt ihn, Drehbücher zu schreiben. Der streicht immer wieder Sätze aus – daher der Titel.

Elizzy konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen, aber ich bin immer noch neugierig darauf… Ich glaube, ich werde mal ins Hörbuch reinhören und schauen, ob es mich anspricht oder nicht.

Bücherwurmloch
Yasmina Reza: Babylon

Da erwürgt einer seine Frau wegen eines Streits über Hähnchensalat. Was für eine abstruse Grundsituation, das macht mich neugierig. Marike Fallwickl empfiehlt jedoch eher andere Bücher der Autorin, obwohl auch dieses gut sei. Na gut, dann sollte ich wohl mal „Glücklich die Glücklichen“ vom Stapel ungelesener Bücher befreien, das versauert da schon eine Weile… Ich habe es jetzt mal wieder auf meine Leseliste gesetzt.

[ Link ] [ A.S.U.B. ] Aktiver Stapel ungelesener Bücher

Na denn – wir sehen uns im Februar wieder!

Ich hoffe, ihr findet bei diesen Beiträgen so lange etwas, was euch interessiert.

Ich möchte euch hier auch den Beitrag von Goldkindchen nicht vorenthalten, die ihr eigenes Köfferchen gepackt hat:
Bloggerköfferchen 2020/02

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Liebe Grüße,
Signatur Mikka

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