[ Rezension ] Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik

Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik
13. Oktober 2020

Das Buch bricht experimentell und mutig Genregrenzen auf, mit einer kraftvollen wunderbaren Sprache. Daher hat es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis sicher verdient – aber es las sich für mich persönlich auch sehr anstrengend und ermüdend.

[ Rezension ] Bov Bjerg: Serpentinen

Serpentinen
5. Oktober 2020

“Serpentinen” beschreibt das düstere Psychogramm einer Familie, die seit Generationen gefangen ist in einem Kreislauf von Schuld und Gewalt. Der Protagonist, dessen Urgroßvater, Großvater und Vater alle durch Suizid gestorben sind, begibt sich mit seinem kleinen Sohn auf eine Reise an die Plätze seiner Kindheit – im Hinterkopf den Gedanken, der Zyklus ließe sich möglicherweise endlich durchbrechen, indem Vater UND Sohn sterben.

[ Rezension ] Stephan Roiss: Triceratops

Stephan Roiss: Triceratops
14. September 2020

Der Erzähler versucht, der depressiven Mutter Halt zu geben, während um ihn herum die familiären Strukturen immer weiter zersplittern: die vermutlich autistische Schwester ist ihm keine Hilfe, der Vater kann alles nicht mehr ertragen und trinkt.