[ Rezension ] Martin Peichl: Wie man Dinge repariert

4. Januar 2020

Ein Mittdreißiger schreibt poetisch über seine komplizierte Beziehung, den Tod, den Alkohol und die Vorliebe der Österreicher für Babykatzen und Schnitzel. Repariert wird hier gar nichts – dafür geht ganz viel kaputt. Das ist keine Erzählung von A bis Z, sondern eher #querdurchsknieinsauge.

[ Rezension ] Ana Marwan: Der Kreis des Weberknechts

3. Januar 2020

Karl Lipitsch hasst Menschen. Ohne Ausnahme, und er ist stolz darauf. Am liebsten verbringt er seine Tage in der „warmen Umarmung der Einsamkeit“. Mir haben diese Betrachtungen eines Misanthropen viel Spaß gemacht, denn Sprache und Schreibstil sind großartig, und das Ganze entbehrt nicht eines gewissen bösen Humors und gleichzeitig eines gewissen Tiefgangs.

[ Rezension ] Katharina Mevissen: Ich kann dich hören

23. Dezember 2019

Die Sprache hat grandiose Elemente, gerade wenn Osman seine reiche Klangwelt zum Ausdruck bringt. Die Autorin spricht eine Vielzahl interessanter Themen an, und paradoxer Weise liegt genau darin mein Hauptproblem mit diesem Buch…

[ Rezension ] Helene Bukowski: Milchzähne

Helene Bukowski: Milchzähne
31. August 2019

Skalde und ihre Mutter Edith sind widerwillig geduldete Außenseiter in einer kleinen Gemeinschaft, die versucht, in einer Welt nach dem Klimawandel irgendwie zu überleben. Niemand darf den Fluss überqueren, der als letzte Grenze zu einer bedrohlichen Außenwelt betrachtet wird, die Brücke haben sie schon lange gesprengt.

Dann findet Skalde ein kleines Mädchen mit feuerroten Haaren, das offensichtlich von außerhalb kommt…