Monatsrückblicke

#zurückgeschaut : Lesemonat Februar 2019

Zurückgeschaut

© Beitragsbild: KeJas-BlogBuch
© der Cover liegt bei den jeweiligen Verlagen
© Fotos: A.M. Gottstein

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Buchiger Rückblick auf den Februar 2019

Ich kombiniere meinen Monatsrückblick mit der Aktion #zurückgeschaut, die sich Kerstin und Janna vom Blog KeJas-BlogBuch ausgedacht haben. Es geht dabei um Neuzugänge und die aktuelle Lektüre, Geheimtipps, Highlights oder Flops, Zitate und was einem sonst noch so einfällt…

NewIn = Neuzugängeposts

Buchneuzugänge im Februar 2019
Weitere Buchneuzugänge im Februar 2019
Auf ein Neues: neue Bücher im Februar 2019

Ich lese aktuell…

Christine Brand Blind

Christine Brand: Blind

Ich liebe die Leserunden auf WhatchaReadin und versuche, jeden Monat mindestens eine davon mitzumachen! Und im Moment findet eine Leserunde zu diesem Buch statt. Ich bin allerdings noch nicht weit gekommen, ich bin zur Zeit auf Seite 46. Bis jetzt gefällt es mir gut – bis auf eine Sache, die mir sehr unwahrscheinlich vorkommt.

Der blinde Protagonist benutzt eine App, über die er sehende Menschen bitten kann, ihm bei etwas zu helfen, indem sie ihm zum Beispiel etwas beschreiben oder vorlesen. Anscheinend funktioniert das so, dass er anklickt, dass er gerade Hilfe braucht und die App ihn dann per Zufallsprinzip mit einem sehenden User verbindet, der gerade online ist.

Die App wird laut Beschreibung von tausenden Usern benutzt – und er wird zufällig mit einer Frau verbunden, die er erstens kennt und die zweitens gerade erst in dem Restaurant war, in dem er arbeitet. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Ich weiß allerdings noch nicht, ob es überhaupt eine Rolle spielt, dass er sie kennt…

“Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang … “

(Klappentext)

Ich lese was, was du nicht liest…

Susan Hill Stummes Echo

Susan Hill: Stummes Echo

Auf dieses Buch wurde ich durch eine Rezension des Blogs “LiteraturReich” aufmerksam und ich möchte es auf jeden Fall diesen Monat noch lesen. Also eigentlich ist es eher ein “ich werde bald etwas lesen, was du nicht liest”…

“Auf einem Hügel irgendwo im Norden Englands steht ein Haus, vom Wind umtost: der Beacon. Hier sind May, Frank, Colin und Berenice aufgewachsen. Das Leben auf dem Hof war hart, aber die Geschwister hatten es immer gut miteinander. So war es doch, oder? Nur zwei von ihnen ziehen in die Fremde, nach London. May kehrt schon nach ihrem ersten Studienjahr zurück und kümmert sich fortan um ihre Eltern und den Hof. Nur auf dem Beacon fühlt sie sich sicher und geborgen. Frank aber bleibt in der Großstadt, macht Karriere als Journalist und schaut nicht mehr zurück. Bis zu dem Tag, an dem er beschließt, ein Buch über einen Jungen zu schreiben, dessen Kindheit geprägt war von Leid und Gewalt. Und dieser unglückliche Junge war er selbst? Ein Buch über fragile Familienbande und die Brüchigkeit von Erinnerungen, über die unsichtbaren Verletzungen, die uns das Leben zufügt, und die wundersamen Wege, diese zu überwinden.”

(Klappentext)

Monatshighlight

Nichts weniger als ein Wunder

Markus Zusak: Nichts weniger als ein Wunder

Dieses Buch spaltet die Gemüter. Es gibt Leser, die es langweilig, verworren, grottenschlecht oder sogar unlesbar finden. Es gibt Leser, die es von der ersten Seite an lieben. Und es gibt Leser wie mich, die sich in den ersten Kapiteln schwer tun, sich dann aber mit jedem Kapitel mehr in der Buch verlieben.

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und manchmal sperrig, die Geschichte ist zunächst etwas verworren und daher manchmal verwirrend, aber am Schluss kommt alles wunderbar zusammen – ich will das Buch auf jeden Fall nochmal lesen, jetzt, wo ich weiß, wie sich alles auflöst.

“Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust -, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.”

(Klappentext)

Meine Rezension

Buchflop des Monats

Totwasser

Julia Hofelich: Totwasser

Die Protagonistin Linn hat ein sehr gestörtes Selbstbild: sie hatte vor Jahren einen schweren Unfall und fühlt sich gänzlich entstellt. Es wird wieder und wieder und wieder angesprochen, und da auch andere Menschen auf ihre Narben zu reagieren scheinen, bin ich erst davon ausgegangen, dass sie wirklich ein entstelltes Gesicht hat – bis sie in Kapitel 13 darüber nachdenkt, dass die Narbe in ihrem Gesicht nur noch ein dünner, blasser rosa Strich ist. (Kein Spoiler, da es für die Handlung an sich unerheblich ist.)

Wenn es hier wirklich um eine Frau mit gravierenden Entstellungen ginge, und wenn sie im Laufe des Buches lernen würde, damit umzugehen und wieder ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, dann hätte ich das großartig gefunden – eine Heldin, mit der sich Menschen identifizieren können, die vielleicht mit etwas Ähnlichem kämpfen. So erscheint es mir eher wie ein Trick, um dem Buch Drama und Spannung zu verleihen und dann voilà – die Protagonistin ist doch wunderschön.

Der ständige scheinbare Selbsthass von Linn hat mich immer mehr ermüdet, und dazu kommt, dass sie sich als Anwältin öfter auf Hinweise und Zeugen stützt, die bestenfalls fragwürdig sind. Die Auflösung des Falls erschien mir daher eher als Glück denn als Können…

“Gleich die erste Mandantin ihrer neugegründeten Kanzlei stellt die Anwältin Linn Geller vor gewaltige Probleme: Grace Riccardi ist wild entschlossen, den Mord an ihrem Ehemann zu gestehen – ein gefundenes Fressen für den Staatsanwalt. Linn findet jedoch bei genauerem Hinsehen Hinweise auf die Unschuld ihrer Mandantin. Aber warum sollte eine Unschuldige freiwillig ins Gefängnis gehen? Oder ist Grace Riccardi doch die Mörderin? Linn beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, nicht ahnend, wie nahe sie dem Bösen kommen wird und dass sie selber von der Jägerin zur Gejagten wird …”

(Klappentext)

Meine Rezension

Fazit

Mein Lesemonat Februar 2019 in Zahlen

Seiten insg.: 3.013
Seiten pro Tag: ~108

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):
Buchliebling
Bücher, die mich begeistern konnten und die ich weiterempfehle.

Stauffer Orchis.Nichts weniger als ein Wunder.Todesschweigen.Unsere Seelen bei Nacht.Deine kalten Hände

Wegbegleiter
Wegbegleitern schenkte ich trotz möglicher kleiner Schwächen gerne meine Lesezeit.

Ich bringe dir die  Nacht

Sorgenkind
Bücher, denen ich gemischte Gefühle entgegenbringe. In meinen Augen zeigen sie deutliche Schwächen; es gibt aber auch Eigenschaften, die ich mochte.

Totwasser.

Fehlgriff
Werke, denen ich persönlich nichts abgewinnen konnte.

Keiner!

Noch nicht rezensiert:

Der rote Swimmingpool

Bleibende Worte

“In der Geschichte der Menschheit war dieser Mörder wohl der erbärmlichste:
Mittelgroß, etwa eins fünfundziebzig.
Mit fünfundsiebzig Kilo mittelschwer.
Aber lass dich nicht täuschen: Er war ein ödes Land in einem Anzug, eine Biegung nach unten, ganz und gar zerbrochen. Er lehnte sich der Luft entgegen, als ob er erwartete, dass sie ihm dem Garaus machte, aber das tat sie nicht, nicht heute, denn mit einem Mal wusste er, dass dies nicht der Tag war, an dem ein Mörder etwas geschenkt bekam.”

(aus “Nichts weniger als ein Wunder” von Markus Zusak)

Kaffeerunde

Ich habe hier schon ein paar Mal darüber gesprochen, dass ich als Teenager und junge Frau sehr viel gezeichnet und gemalt habe, dann aber fast zwanzig Jahre lang so gut wie gar nicht. Durch meine MS habe ich auch Probleme mit der motorischen Feinkontrolle. In den letzten beiden Jahren habe ich am Computer gezeichnet, was mir die Möglichkeit gibt, eine misslungene Linie beliebig oft zu wiederholen – und sogar ein Zittern beim Zeichnen durch das Programm ausgleichen zu lassen. Im Moment arbeite ich daran, wieder mit traditionellen Medien zu zeichnen.

Ich zeichne zur Zeit jeden Tag zur Übung. Hauptsächlich einfache Skizzen, für die ich mir nur begrenzt Zeit gebe, um zu lernen, mich auf der Wesentliche zu konzentrieren:

500 Drawing Prompts Half-eaten Apple

Ich zeichne auch Menschen, und zwar ohne Referenzbilder.

Referenzbilder sind nützlich und wichtig, aber ich will wieder lernen, Menschen ohne dieses Hilfsmittel zu zeichnen. Auch hier gebe ich mir nur begrenzt Zeit, daher sind die Bilder weder perfekt noch realistisch – aber ich habe das Gefühl, ich lerne dadurch wieder, lockerer zu zeichnen.

Pose Practise #2

Ja, ich sehe die anatomischen Fehler, aber ich kann sie nicht so einfach korrigieren wie bei einer digitalen Zeichnung – jedenfalls nicht so schnell. Radieren dauert länger als einfach auf den “Undo”-Button klicken!

Was habt ihr denn so für andere Hobbys außer Lesen?

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Liebe Grüße,
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