Blogtipps, Lesegelaber

[ Bloggelaber ] Über den Leistungsdruck

Über den Leistungsdruck

Dieser Artikel erschien zunächst im August 2017 auf meinem alten Blog auf Blogspot. (Inzwischen deaktiviert.)

Leistungsdruck [der]

+ eine große Anforderung, viel Leistung zu erbringen
Beispielsatz: “Manche Blogger fühlen sich einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt.”

Leistungsdruck? Beim Bloggen?!

Totaler Quatsch, oder? Bloggen ist immerhin ein Hobby, etwas Freiwilliges – etwas, das Spaß macht und dadurch sogar den Stress des Arbeitslebens abbaut. Richtig? Stimmt doch wohl, oder? Oder?

Jeeeeeiiiin.

So sollte es eigentlich sein, aber ich habe den Eindruck, dass sich viele von uns selber unter enormen Druck setzen und es heutzutage beim Bloggen auch einiges mehr zu beachten gilt als noch vor ein paar Jahren. Damals – denkt euch einfach die Katze in meinem Schoß und den geschwenkten Gehstock – kam mir Buchbloggen noch vor wie ein ganz einfaches Konzept:

Ich mag Bücher, also schreibe ich über Bücher. Punkt. Ende der Geschichte.

Ok, das war jetzt vielleicht ein bisschen vereinfacht. Zugegeben, auch damals konnte sich schon ein gewisser Leistungsdruck aufbauen.

Man wollte ja genug Follower ansammeln, um erfolgreich Leseexemplare anfragen zu können – oder einfach nur zur eigenen Bestätigung. Je nach Naturell sah man das ganz entspannt, oder man verglich jeden Tag die eigenen Zahlen mit denen anderer Blogs und verfiel in Panik, wenn es Dienstagabend noch 231 Leser gewesen waren, Mittwochmorgen aber nur noch 230.

“Was habe ich nur falsch gemacht?!” 

Möglicherweise, oder sogar sehr wahrscheinlich, gar nichts. Leser kommen und gehen aus den verschiedensten Gründen. Ich persönlich kann ehrlich sagen, dass mir die Zahlen noch nie so wichtig waren.

Ich mache mir eher Gedanken über die Qualität meiner Beiträge.

Das ist an sich natürlich nichts Schlechtes, denn man will sich ja auch verbessern, etwas lernen und sich weiterentwickeln. Aber ich neige zum Perfektionismus, und so feile ich schon mal Stunden um Stunden an einer Rezension herum, lösche sie dann entnervt und fange komplett neu an, nur um zwei Tage später dann doch wieder die erste Fassung aus dem Papierkorb zu holen.

Allerdings bin ich da heute schon wesentlich entspannter als vor fünf Jahren, das kommt einfach mit der Routine. Aber ich denke, dieses Problem hat eine gewisse Zeitlosigkeit: Gab es vor fünf Jahren, gibt es heute, wird es auch in zehn Jahren noch geben.

Ein anderer ‘Klassiker’ in der Rubrik des besonders unter Anfängern selbst auferlegtem Leistungsdrucks:

Überenthusiasmus beim Anfragen von Rezensionsexemplaren.

Man ist so überwältigt von dem unerhörten Glück, kostenlose Bücher zu bekommen – nur dafür, dass man sie liest und dann darüber redet! –, dass man in eine böse Falle tappt: Man fragt alles an. Sogar Bücher, die man sich niemals kaufen würde. Nur weil man kann. Und irgendwann sitzt man dann vor einem Stapel Rezensionsexemplaren und denkt sich fingernagelkauend:

“Wenn ich jeden Tag eines davon lese, kann ich alle Rezensionen innerhalb von vier Wochen schreiben…” 

Stress pur – und trotzdem fragt man noch einen Liebesroman an, obwohl man das Genre nur selten liest.

Ich habe im ersten Jahr meines Blogs definitiv zu viele Rezensionsexemplare angefragt, und vor allem zu unreflektiert. Und ich kenne andere Blogger, die sich von ihren Rezensionsexemplaren ebenfalls unsäglich unter Druck gesetzt fühlen. Ich kann nur empfehlen, die Reißleine zu ziehen und zumindest für eine gewisse Zeit gar nichts mehr anzufragen! Sehr erholsam, und in der Zeit kann man sich kostenloses Lesefutter aus der Bibliothek oder dem öffentlichen Bücherschrank holen.

Um es mal zusammenzufassen:

Streben nach Followerzahlen = Stress
Perfektionismus beim Schreiben = Stress
Überforderung mit Rezensionsexmplaren = Stress

Das sind allerdings alles Dinge, die wir positiv beeinflussen können, in dem wir achtsam mit uns selbst sind und uns nicht unnötig unter Druck setzen. Ich habe mich irgendwann mal hingesetzt und mir ganz genau angeguckt, wo ich mir selber Stress mache, und das hat mir richtig gutgetan!

Was ist heute anders bzw. stressiger als noch vor ein paar Jahren?

Wir sind heute nicht mehr einfach nur Blogger. Wir sind Influencer, oder zumindest versuchen uns das einige Verlage und Agenturen schmackhaft zu machen. Blogger-Newletter? Umbenannt in ‘Influencer Update’ oder Ähnliches. Aber was zum Geier heißt das eigentlich?

Laut Wikipedia ist ein Influencer eine ‘Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken eines kommerzialisierten Internets für Werbung und Vermarktung in Frage kommt’. 

Und damit begeben wir uns hinaus auf eine sehr heimtückische See.

Wenn wir unter dieser Flagge segeln, geht es eben nicht mehr nur darum, Bücher zu lesen und dann ganz entspannt darüber zu reden. Auch, wenn wir selber nach wie vor keinen Cent für unsere Beiträge sehen (und in den meisten Fällen auch nicht sehen wollen), geht es dann doch irgendwie um Geld und damit nicht nur um die Vermarktbarkeit von Büchern, sondern auch um unsere eigene Vermarktbarkeit. 

Es reicht nicht mehr, nur gute und abwechslungsreiche Beiträge zu schreiben, man muss auch versiert sein in Suchmaschinenoptimierung und geschickt in den sozialen Medien streuen. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und Co sind heute genauso wichtig wie Lovelybooks, Goodreads oder Was Liest Du. Die Verlage haben da inzwischen durchaus ein Auge drauf, bevor sie entscheiden, wer ein Leseexemplar bekommt! 

Der Buchblogger von heute ist sein eigener Webdesigner und Fotograph, organisiert Blogtouren und lässt sich Bücher und Aktionen über diverse Agenturen vermitteln.

#optimiertercontent #immerundueberall #achjaeigentlichgingesjamalumbuecher

Und weil wir (mit etwas Verspätung) als werbewirksam erkannt wurden, müssen wir uns auch noch in Acht nehmen vor ‘Content Theft‘ oder ‘Feed Scraping‘. Was das bedeutet: es gibt Seiten im Internet, die voll automatisch die RSS-Feeds von Blogs auslesen, so Beiträge zusammenklauen und ohne eigene Arbeit Inhalte anbieten können, die sie dann großzügig mit Werbebannern bestücken. 

Ja, diese Seiten machen Geld mit unseren Beiträgen, in die wir Zeit und Herzblut gesteckt haben. Ja, das ist deprimierend.

Wie erlebt ihr das? Habt ihr auch das Gefühl, dass man sich heute als Buchblogger mit ganz vielen Dingen auskennen muss? Setzt ihr euch selber unter Druck, oder fühlt ihr euch von Verlagen, Agenturen, dem Vergleich mit anderen Bloggern, sozialen Medien etc. unter Druck gesetzt?

Habt ihr einen Tipp, wie man als Blogger Leistungsdruck reduzieren kann?

[ Anmerkung: wie ganz oben vermerkt, habe ich diesen Artikel im Sommer 2017 geschrieben, also vor der DSGVO und dem damit verbundenen Stress. Deswegen findet die DSGVO hier noch keine Erwähnung, obwohl sie definitiv ein Stressfaktor war/ist. ]

Bisherige Beiträge in der Rubrik ‘Lesegelaber’:

Über den Hype
Über das Belesensein
Über das Abbrechen
Über die Schande
Über die Trennung
Über das Verfallsdatum
Über das Lesezeichen
Über das soziale Lesen
Über den Leistungsdruck

Liebe Grüße,
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9 thoughts on “[ Bloggelaber ] Über den Leistungsdruck

  1. Hallo Mikka,

    ich sehe das viel gelassener als Du. Vor allem sehe ich mich nicht als Influencer. Nicht mit einem Buch- oder Literaturblog. Kein Mensch liest mehr Fantasy-Bücher, nur weil ich darüber schreibe.
    Die Falle mit den Rezensionsexemplaren gibt es ganz eindeutig, aber das kann ich als Blogger ganz einfach umgehen, in dem ich erst Bücher anfrage, wenn ich die Rezi geschrieben habe. Natürlich gibt es viel zu viele Bücher, die sich total spannend anhören – aber kein Mensch kann alle Bücher lesen.

    Vor allem die Buchblogger (die sich eher in einer Nische bewegen) haben nur den Stress, den sie sich selbst machen. Ich persönlich lese in erster Linie. Das Bloggen ist eindeutig Nr. 2. Vielleicht reduziert eine solche Denkweise den (selbstgemachten) Stress?

    Dir ein streffreies Wochenende 😉
    Viele Grüße
    Der Büchernarr

    1. Hallo Frank,

      oh, ich sehe mich auch nicht als Influencer! Deswegen das “zumindest versuchen uns das einige Verlage und Agenturen schmackhaft zu machen”, das war eher ironisch gemeint. 😉

      Ich glaube wirklich, dass es fatal ist, wenn wir uns in diese Ecke schieben lassen, weil es dann nicht mehr um die Bücher an sich geht, sondern, wie gesagt, nur noch um deren Vermarktung – und das will ich für mich nicht. Deswegen knirsche ich immer ein wenig mit den Zähnen, wenn ich “Influencer News” bekomme… Neiiin, ich will kein Influencer sein! Ich will doch nur über Bücher reden!

      Ich sehe das meiste heutzutage eigentlich auch sehr gelassen. Ich mache mir wegen den Followerzahlen keinen Stress mehr, ich frage nur noch sehr wenige Rezensionsexemplare an… Im Moment liegen hier nur noch vier, und davon waren zwei nicht angefragt und werden daher nicht unbedingt gelesen. Mein einziger Stressfaktor ist allerdings nach wie vor mein Perfektionismus, aber der ist in allen Dingen mein Stolperstein, nicht nur beim Bloggen. Ich arbeite daran!

      Ich habe schon darüber nachgedacht, vielleicht nicht mehr über jedes gelesene Buch eine volle Rezension zu schreiben, sondern mehr Kurzrezensionen. Manchmal will ich einfach nur lesen, aber nicht zu sehr über eine Rezension nachdenken müssen.

      LG,
      Mikka

  2. Hi Mikka
    Irgendwie hast du den Beitrag aber verändert? Zumindest stand da doch mal noch was wegen RezEx anderes dabei, vielleicht täuscht es auch.
    Wegen Stress, ja den hab ich immer noch grummel aber den setz ich mir gerne und irgendwie macht es mich auch aus.
    Ich stress mich aber auch nimmer mit vier Wochen rein. Mit den Verlagen wo ich arbeiten darf (ohne Bezahlung) ist es relaxt und mich schätzen viele auch wenn ich langsamer als ne Schnecke 🐌 bin. Das Thema wird aber immer sein was ist realistisch was nicht.
    Danke das du diesen Bericht noch mal gezeigt hast.
    Liebe Grüße Nicole ♥

    1. Hallo Nicole,

      er ist ein klein bisschen gestrafft und gekürzt! Manches passte einfach nicht mehr, und viel war einfach zu viel Geschwafel… Bei den Rezensionsexemplaren stand mal was über Cecelia Ahern, die Passage habe ich reduziert auf “trotzdem fragt man noch einen Liebesroman an, obwohl man das Genre nur selten liest”, weil es ja eigentlich nicht wirklich speziell um Cecelia Ahern geht.

      Ich bin immer noch dabei, alte Beiträge, die ich nicht endgültig löschen will, von meinem alten Blog hierher zu kopieren, aber die meisten alten Beiträge lasse ich in der Versenkung verschwinden. Die “Lesegelaber”-Beiträge ziehen aber alle nach und nach hierher um, aber es sind auch nur noch zwei oder drei.

      Ich bin jetzt fast durch mit meinen Leseexemplaren (es sind nur noch vier, und davon waren zwei unangefragt), und eigentlich nehme ich jetzt auch nur ein bis zwei Leseexemplare im Monat über Whatchareadin an. Ich fühl mich damit persönlich wohler, aber ich denke, jeder muss selber wissen, wie er das handhaben will. Wenn du sagst, ja, es ist Stress, aber den machst du dir gerne, warum nicht?

      LG,
      Mikka

  3. Hallo Mikka,
    inzwischen mach ich mir da weniger den Kopf. Es frisst auch viel zu viel Zeit. Zum Beispiel scheinen sich Arbeit + Sport + Blog ständig im Wege zu sein. Ich registriere zwar Zahlen, aber mach mir nicht viel draus.
    Die Bedingung für viele Rückäußerungen ist, dass man selbst in vielen Blogs viel hinterlässt. Teufelskreis. Siehe oben.
    Ergo…
    Viel Spaß noch an diesem Wochenende
    Uwe
    http://www.litterae-artesque.de
    http://www.litteraedd.wordpress.com

    1. Hallo Uwe,

      bei mir sind sich im Moment Zeichen + Schreiben + Blog ziemlich im Weg, aber so ist es dann halt…

      Ich schaue mir die Topliste zwar regelmäßig an, aber eigentlich eher, um auf der Website nach mit “neu” markierten Blogs zu suchen – immer ein guter Weg, neue Blogs zu entdecken.

      Klar gucke ich dann auch, wo ich gerade stehe, aber ich verfalle nicht in Depressionen, wenn ich 24 Plätze gesunken bin… 😉

      LG,
      Mikka

  4. Mir sind Followerzahlen ziemlich egal, ich ziehe mein Ding durch. Mein Foodblog hat z.B. nur einen Follower. Allerdings hat keiner meiner Blogs, ob übers Kochen/Backen, Filme oder Bücher die Intention andere zu informieren.
    Das Foodblog habe ich z.B. um Rezepte zu testen und zu sammeln, die Buch- und Film-Blogs als eine Möglichkeit, noch einmal zu reflektieren und auch festzuhalten, was ich gesehen und gelesen habe. Ob da jemand mitliest ist für meine Zwecke faktisch egal.

    Was ich verachte sind Leute, die nur auf die Followerzahlen sehen und daraus womöglich Selbstbewusstsein ziehen. (Juhu, jemand da draußen mag mich!) Oder ihre Projekte nicht durchziehen, weil sie Follower kosten.
    Ich erinnere mich an einen, der jeden Tag ein Foto aus dem jeweiligen Tag auf Instagramm stellen und dazu was wollte. Nach gut einer Woche wurde es eingestellt, weil er am Tag im Schnitt vier Follower verlöre. Solche Leute finde ich erbärmlich und wenig selbstbewusst.

    1. Hallo Nomadenseele,

      du schreibst deinen Blog vor allem für dich selbst, das verstehe ich. Aber in meinen Augen ist es genauso legitim, seinen Blog zu schreiben, damit andere ihn lesen.

      Wer Tagebuch schreibt, schreibt nur für sich selbst. Autoren schreiben, damit andere ihre Bücher lesen. Beides sind verschiedene Ziele und andere Konzepte, und das miteinander zu vergleichen ist ein bisschen wie die Sache mit den Äpfeln und den Birnen…

      Ja, ich schreibe auch – nicht nur! –, damit andere meine Artikel und Rezensionen lesen und es vielleicht (hoffentlich) sogar zum Austausch kommt. Ich habe meinen Blog 2012 angefangen, weil ich über Bücher sprechen wollte (und die Menschen in meinem Umfeld meist notorische Nichtleser sind), und wenn es kein Selbstgespräch ist, umso besser.

      Das hat für mich aber nichts mit Selbstbestätigung zu tun – ich schluchze nicht in meinen Kaffee, dass mich niemand liebhat, wenn ein Artikel nicht gelesen wird oder mein Blog in der Topliste absinkt. Ich kann meinen Blog ganz gut von meinem Selbstwert trennen. Es ist für mich einfach Teil des Hobbys, meine Artikel immer weiter zu verbessern und neue Leser zu gewinnen. Just for fun. In der Hoffnung auf interessante Gespräche.

      Aber ich schreibe auch Rezensionen zu Büchern, die anscheinend kaum ein Buchblogger liest. (Die Literaturblogger trenne ich jetzt mal davon.)

      Wenn ich mir meine Rezensionen zu den für den Deutschen Buchpreis nominierten Büchern anschaue, dann haben die zum Teil KEINE Kommentare, nur ein bis zwei Likes, nicht einmal viele Klicks. “Flugschnee”, “Die Kieferinseln”, “Außer sich”, “Walter Nowak bleibt liegen”, “Die Gewitterschwimmerin”, “Nachtleuchten”, “Hysteria”… Totale Flops, wenn ich nur auf die Zahlen schaue.

      Ja, das finde ich sehr schade, denn ich würde mich zu gerne mit meinen Lesern über diese Bücher unterhalten. Aber werde ich auch nächstes Jahr wieder versuchen, so viele nominierte Bücher wie möglich zu lesen und zu rezensieren? Absolut.

      Vielleicht müsste man das noch feiner oder anders unterteilen. Nicht nur die Leute, die für sich selbst schreiben, und die Leute, die schreiben, damit andere ihre Artikel lesen.

      Sondern vor allem: WARUM will derjenige das? Was verspricht er sich davon? Wie du schon sagtest: hängt das Selbstbewusstsein desjenigen davon ab?

      Verachten ist für mich jedoch eine sehr starke Emotion, die ich mir eher aufhebe für Donald Trump, Rechtsradikale oder Menschen, die im normalen Straßenverkehr Autorennen fahren und dabei selbstsüchtig andere gefährden. Wer NUR auf die Followerzahlen schaut, tut niemandem weh, höchstens sich selbst. Aber ich muss seine Blogbeiträge nicht lesen, wenn ich das nicht will.

      LG,
      Mikka

      1. Ich kann diese Sucht nach Beliebtheit nicht nachvollziehen. Und doch, dieses mangelnde Bewusstsein, welches einige Leute veranlasst, ständig darauf zu sehen, von wie vielen Leuten sie geliebt werden, erzeugt in mir Verachtung.
        Was ist es anderes als mangeldes Selbstbewusstsein, wenn jemand ein Instagram-Projekt einstellt, wenn er dadurch Follower verliert? Ein 2000, 3000 dürften doch 4, die täglich abspringen, nicht wichtig sein. Ich kann so jemanden nicht achten. (Wobei ich die Person aus mehreren Gründen nicht achten kann, weil sie moralisch komplett verkorkst ist, zum Beispiel.)

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