Shades of Maybe Challenge, SUB

[ Challenge ] Shades of Maybe : Dezember 2018

Shades of Maybe Ungelesene Bücher problelesen

Das Beitragsbild verwendet ein Bild © Pixabay

Shades of Maybe Dezember 2018

“Shades of Maybe”? Wie, was, warum, häh?

Hier findet ihr den Hauptbeitrag der Challenge, der hoffentlich alles erklärt!

Die Regeln in kurz und knapp:

  • Suche jeden Monat mindestens ein Buch (beliebig viele) von  deinem SUB¹  aus
  • Lege fest, wieviele Seiten oder Kapitel du jeweils probelesen möchtest
  • Teile beides hier (es wird jeden Monat einen gesonderten Eintrag geben) oder auf Facebook (Challenge-Gruppe)
  • Entscheide nach dem Probelesen eines Buches:
    • ja (du willst das Buch auf jeden Fall noch lesen)
    • vielleicht (du bist unsicher und stellst es erstmal zurück ins Regal)
    • nein (du willst das Buch auf keinen Fall lesen)
  • Wenn du in sozialen Medien darüber schreibst, benutze gerne den Hashtag #shadesofmaybe

Noch für diesen Monat geplant:

  • Eleanor Catton: Die Gestirne
  • Stuart MacBride: Knochensplitter
  • Daniel José Older: Stadt der tanzenden Schatten

Ich will jeweils lesen:

50 Seiten.

Meine Updates:

Hier werde ich immer festlegen, ob ich mich für “Ja”, “Nein” oder “Vielleicht” entschieden habe:

Eleanor Catton Die Gestirne

“Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.”

(Klappentext)

Eleanor Catton: Die Gestirne [ JA ]

Ich muss zugeben: ein Grund, warum dieses Buch schon seit anderthalb Jahren auf meinem SUB liegt, ist sein Umfang. Ich lese durchaus auch gerne mal Bücher mit 500 Seiten, 600 Seiten, vielleicht auch 700 Seiten… Bei allem, was darüber hinausgeht, zaudere ich erstmal. Wie lange werde ich dafür wohl brauchen? Wie lange binde ich mich also an eine einzige Geschichte? 

“Die Gestirne” hat 1.040 Seiten, das sind bei meinem jetzigen Lesetempo mindestens zwanzig Stunden reiner Lesezeit, was sich je nach Tagesform auf dreizehn oder mehr Tage ausdehnen kann.

Also fast ein halber Monat, den ich mich mit einer einzigen Geschichte befasse.

Aber dieses Buch machte mich alleine deswegen schon neugierig, weil die Autorin dafür mit nur achtundzwanzig Jahren als bisher jüngste Preisträgerin den Man Booker Prize bekam. Auch der Klappentext und der historische Hintergrund der Geschichte sprechen mich an – im Moment lese ich ganz gerne Bücher, die im 19. Jahrhundert spielen und in denen es um Goldgräber, Siedler oder Wissenschaftler geht, die sich mit widrigen Umständen herumschlagen müssen.

Und das Wichtigste:

Es liest sich bis jetzt durchaus unterhaltsam, und ich wittere einen unzuverlässigen Erzähler – mein allerliebstes Stilmittel.

Stuart MacBride Knochensplitter

“Alison McGregor und ihre kleine Tochter Jenny wurden durch ihre Teilnahme an der TV-Show »Britain’s Next Big Star« in ganz Großbritannien berühmt. Ihr Lied ist ein Hit, und die beiden haben gute Chancen, das Finale zu gewinnen. Das ganze Land, vor allem aber ihre Heimatstadt Aberdeen, liegt den beiden zu Füßen. Doch der Traum vom Ruhm hat sich für Alison und Jenny in einen Albtraum verwandelt: Die beiden wurden entführt, und das nun folgende Drama hält die gesamte Öffentlichkeit in Atem. Detective Sergeant Logan McRae und seinen Kollegen läuft die Zeit davon, zumal die Täter keinen Zweifel daran lassen, dass sie es ernst meinen …”

(Klappentext)

Stuart MacBride: Knochensplitter [ NEIN ]

Als ich das Buch vor ein paar Jahren für €0,29 kaufte, war ich der Meinung, es handele sich um einen Einzelband. Tatsächlich ist es der siebte Band einer Reihe, und damit stehe ich vor einem Dilemma: ich lese Reihen eigentlich grundsätzlich in der richtigen Reihenfolge, müsste also erst noch die ersten sechs Bände der Reihe lesen, bevor dieses hier dran wäre.

Bei Krimis und Thrillern ist es zwar meist so, dass man die Reihen grundsätzlich außerhalb der Reihenfolge lesen könnte, aber die Charaktere haben ja alle Hintergrundgeschichten, die sich durch die ganze Reihe ziehen. Hier ist es auch so, dass ich beim Lesen der ersten fünfzig Seiten dauernd das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlt. Es gibt zahlreiche Charaktere, die offensichtlich alle ihre Marotten und Probleme haben, aber für mich sind sie absolute Fremde.

Und um ehrlich zu sein: das Buch liest sich bis jetzt ganz unterhaltsam, aber es reißt mich nicht so vom Hocker, dass ich Lesezeit für die ersten sechs Bände reservieren möchte.

Die Hörfassungen der Bücher im englischen Original sind auf Bookbeat verfügbar, vielleicht höre ich da mal in den ersten Band rein. Aber im Moment tendiere ich zu einem deutlichen “Nein”.

Daniel José Older: Stadt der tanzenden Schatten

Daniel José Older: Stadt der tanzenden Schatten [ VIELLEICHT ]

“Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!”

(Klappentext)

Dieses Buch wollte ich unbedingt lieben, als ich es kaufte, denn es bekommt alleine schon Pluspunkte für seine kulturelle und anderweitige Diversität.

  1. Die wichtigsten Charaktere sind schwarz. Die junge Heldin Sierra kommt aus einer puertorikanisch-afrikanischen Familie, ihr neuer Freund Robbie aus einer haitanischen. Dementsprechend ziehen sich die entsprechenden Kulturen und Sprachen durch das Buch.
  2. Zwei ihrer besten Freundinnen sind ein lesbisches Pärchen.
  3. Ihr Großvater, der nach einem Schlaganfall mit starken körperlichen Beeinträchtigungen lebt, ist ein wichtiger Charakter.

Und das fühlt sich alles nicht aufgesetzt an, sondern einfach nur so divers, wie das Leben eben ist.

Der einzige Grund, warum das Buch nur ein “Vielleicht” bekommt, ist die Tatsache, dass ich Jugendbücher nur noch selten lese. Nichts gegen Jugendbücher – ich vertrete keineswegs die Ansicht, Erwachsene dürften nicht auch Jugendbücher lesen! Es ist wirklich nur eine Frage meines derzeitigen Lesegeschmacks.

Was ist denn das älteste Buch auf deinem SUB?

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Liebe Grüße,
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