Leselaunen

[ Leselaunen ] Gelesenes und Leseplanung KW 41 2018

Leselaunen

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© Beitragsbild: Tabea H.

Was sind die Leselaunen?

Da lasse ich Frau Trallafitti zu Wort kommen, die die Aktion auf ihrem Blog leitet:

“Bei den Leselaunen handelt es sich um einen wöchentlichen Bericht über aktuelle Bücher, die momentane Lesestimmung und sonstige Dingen, die einen in der Woche beschäftigt haben.”

Aktuelle Lektüre

Jane Harper: Ins Dunkel

Jane Harper: In Dunkel

Klappentext:
“Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.”“Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite …”

Das Buch lese ich schon seit ein paar Wochen, was aber nicht daran liegt, dass es mir nicht gefällt, sondern nur daran, dass ich im Moment mal wieder zu viel parallel lese… Eigentlich gefällt mir das Buch wirklich sehr gut. Bisher ist offiziell noch gar kein Verbrechen passiert, man weiß ja nicht, was aus der verschwundenen Frau geworden ist – vielleicht hat sie sich ja auch einfach nur abgesetzt. Ich mag das, weil es mal eine ganz andere Situation ist, als man sie aus den meisten Thrillern kennt.

(Meine Rezension zu “Hitze / The Dry”, dem ersten Band der Reihe.)

Die wundersame Mission des Harry Crane

Jon Cohen: Die wundersame Mission des Harry Crane

Bisher tut mir das Buch wirklich im Herzen weh. Harry ist in einer furchtbaren Situation: seine Frau ist gestorben, weil er sie gebeten hat, an einer bestimmten Stelle auf ihn zu warten. Er konnte nicht wissen, dass genau dort das Unglück zuschlagen würde, aber dennoch wäre sie nicht tot, wenn er nicht gesagt hätte: “Warte hier.”

Wenn ich mir vorstelle, mein Mann würde so… Weil ich… Nein, das will ich mir nicht vorstellen. Das ist furchbar. Das Entsetzlichste, was einem Menschen passieren kann. Ich hoffe darauf, dass Harry seinen Frieden finden wird, weil der Tod seiner Frau ein schrecklicher Unfall war, den er nicht vorhersehen konnte.

Klappentext:
“Seit Harry auf Bäume klettern kann, weiß er, wie man sicher durchs Leben kommt: Man muss sich nur gut festhalten. Doch ein kleines Mädchen lehrt ihn eine noch viel wichtigere Lektion: Sie zeigt ihm, wie man loslässt.”

“Harry Crane braucht nicht viel zum Glücklichsein: seine Frau Beth und die sichere Geborgenheit von Bäumen und Wäldern. Als Beth völlig überraschend stirbt, steht er vor dem Nichts – und beschließt, in den tiefen Wäldern Pennsylvanias zu verschwinden. Dabei kommt ihm allerdings das Schicksal in die Quere, in Gestalt der zehnjährigen Oriana, die an die Magie der Märchen glaubt. Sie hat ihren Vater verloren, ist aber felsenfest davon überzeugt, dass er nicht tot, sondern nur verwandelt ist – und es liegt an ihr, den Zauber zu brechen. In Harry sieht sie den Schlüssel zur Lösung des Rätsels. Und Harry? Findet sich schneller, als ihm lieb ist, mittendrin in einer aberwitzigen Mission: Er soll Orianas Märchen wahr werden lassen …”

Tom Rachmann Die Gesichter

Tom Rachman: Die Gesichter

Noch so ein Buch, das viele Emotionen hervorruft und nicht immer positive, denn der arme Protagonist muss wirklich viel erleiden. Sein berühmter Vater Bear hat seine Ambitionen, Künstler zu werden, gedankenlos zerstört, als er noch ein Kind war, und obwohl er jetzt schon vierzig Jahre alt ist, konnte er sich nie von dem Wunsch lösen, endlich die Liebe und Anerkennung seines Vaters zu gewinnen. Der ist zwar zwischendurch nett zu ihm und behandelt ihn wie den Lieblingssohn, aber man merkt immer wieder, dass Bear seinen Sohn nur dann wahrnimmt, wenn er sich selber darüber profilieren kann.

Klappentext:
“Mit einer einzigen beiläufigen Bemerkung wischt Bear Bavinsky (gefeierter Maler, zahlreiche Ex-Frauen, siebzehn Kinder) jede Hoffnung seines Lieblingssohnes Pinch beiseite, auch nur halb so viel Talent zu haben wie er. Desillusioniert zieht es Pinch raus in die Welt, in Kanada versucht er sich an einer Biografie über Bear, als Italienischlehrer in London hat er es fast geschafft zu vergessen, dass auch er einmal Großes vorhatte.”

“Seine wahre Begabung findet er schließlich doch noch, und er schmiedet einen schier unmöglichen Plan, nicht nur sein eigenes Leuchten zu entfalten, sondern auch das Andenken seines Vaters zu retten.”

“Kann man gleichzeitig ein gefeierter Künstler und ein liebender Vater sein? Muss ein Sohn seinen Eltern verzeihen, nur weil sie bedeutend sind? Tom Rachman hat einen elektrisierenden und immer wieder auch nachdenklich stimmenden Roman geschrieben über das Streben nach Anerkennung – im Leben und in der Kunst.”

Momentane Lesestimmung

Im Moment lese ich weniger als sonst, weil ich mich schon auf den NaNoWriMo vorbereite! Wer’s noch nicht kennt: das ist ein internationales Projekt, bei dem Teilnehmer sich vornehmen, im November einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben.

Ich versucht im Moment, mir schon mal einen groben Handlungsplan zu erstellen (Vorbeitung ist bei NaNoWriMo erlaubt), damit ich im November direkt richtig loslegen kann.

Leseplanung

In den nächsten Wochen möchte ich lesen:

HysteriaEine dieser NächteJo Nesbø MacbethWolfsthronPaschen WeihnachtenDer BlumensammlerDas Rätsel von Ker IslandNnedi Okorafor: BintiBernhard Aichner BöslandLethal WhiteSüßwasser

Zitat der Woche

»Komm mal her, Mimi; komm mal her zu Mami, Mimi, Mamischatz.«

Mimi dachte nicht daran. Sie wollte nicht, und es blieb dabei. Ariadnas Mutter zog mit drakonischer Strenge an der Leine. Mimi stemmte sich mit der ganzen Kraft ihrer anderthalb Kilo dagegen. Doch ihr Sich-dagegen-Stemmen war für die Katz. Vielmehr entstand der Eindruck, mit Mimi als hochwertigem Staubwedel ließen sich dicht am Boden fliegendes Bonbonpapier, klebrige Eisstiele und herrenlose Busfahrscheine leicht zusammenkehren.
(Aus “Nachtleuchten” von María Cecilia Barbetta)

Meine Blogbeiträge diese Woche

[ Deutscher Buchpreis 2018 ] Der Buchpreis geht an…
[ Deutscher Buchpreis 2018 Shortlist ] María C. Barbetta: Nachtleuchten
[ Neuzugänge ] Neues Lesefutter im Oktober 2018

Hattet ihr eine schöne Lesewoche?

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