50 Shades of Maybe, Lesemarathon

[ Shades of Maybe ] Tag 7 – Edward Ashton: Hagerstown

Edward Ashton: Hagerstown
© Foto Rosen auf Buch: congerdesign (Pixabay)
© Cover ‘Edward Ashton: Hagerstown’: Harper Collins 
Was es mit “Shades of Maybe” auf sich hat? Dazu verweise ich auf meinen Hauptbeitrag, aber kurz und knapp: ich lese in 50 Tagen jeweils 50 Seiten in 50 ungelesenen Büchern und entscheide dann, ob ich das Buch noch lesen will.

Ungelesene Bücher im Test

Klappentext:
“Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den “Unveränderten” und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist…”

Mein Eindruck nach 50 Seiten:

Uiuiuiui… Das Buch hatte bei mir ganz schlechte Karten. Ich fand die Handlung in den ersten 50 Seiten schleppend, die Charaktere unsympathisch und ihr Verhalten nicht sonderlich glaubhaft. Zwar ist es interessant, dass die Geschichte zu einer Zeit spielt, wo Genmodifikation beim Menschen schon fast 40 Jahre möglich sind, aber erst seit deutlich weniger Jahren perfektioniert – aber diese Modifikationen machen für mich nicht immer viel Sinn. Warum sollte jemand sein Kind mit Neanderthaler-Erbmaterial versehen wollen? Ok, das führt anscheinend zu großer Körperstärke und dichten Knochen, aber auch zu weniger erwünschten Nebenwirkungen wie cholerischem Verhalten und einem Aussehen, das für den modernen Menschen nicht attraktiv ist.

Aber das Neanderthaler-Mädchen (anscheinend war der Quacksalber in der Lage, sie mit einem Neanderthaler zu kreuzen, aber nicht in der Lage, ihren Eltern den erwünschten Sohn zu verschaffen) war für mich sogar noch glaubhafter als der Mäuse-Mann (der übrigens 2 Meter groß ist). Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Elternpaar, das ein Vermögen in die Genmodifikation seines Kindes stecken will, weil es vollkommen korrekt davon ausgeht, dass Nichtmodifizierte bald einen schweren Stand haben werden, sich ausgerechnet für Mäuse-DNA entscheidet. Denn a) ist das anscheinend alles andere als Standard und b) stellt es sich auch als Schnapsidee heraus. Er ist superschnell, aber seine Muskeln reagieren, wenn er sich erschreckt oder es übertreibt, mit dermaßen starken Zuckungen, dass er sich regelmäßig Knochen bricht und sich im Krankenhaus wiederfindet.

Ganz zu schweigen davon, dass sich jetzt schon abzeichnet, dass im Buch ausführlich und bis ins Detail darüber gesprochen wird, welche Organe sich verflüssigen und aus diversen Körperöffnungen heraustriefen. Irgendwie Zombiefeeling ohne Zombies.

Absolut nicht meins, in keinerlei Hinsicht. Schade!

TitelHagerstown
OriginaltitelThree Days in April
Autor(in)Edward Ashton
Übersetzer(in)Kerstin Fricke
Verlag*Harper Collins
ISBN*3959670826
978-3959670821
Seitenzahl*352
Erschienen am*10. April 2017
GenreSciFi Thriller
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches

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Liebe Grüße,
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