Monatsrückblicke

#zurückgeschaut : Mein Lesemonat Mai 2018

Lesemonat Mai 2018
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© des Beitragsbilds: KeJas-BlogBuch
© der Titelbilder: liegt bei den jeweiligen Verlagen
© Fotos: A.M. Gottstein


Die Aktion #zurückgeschaut  haben sich Kerstin und Janna vom Blog KeJas-BlogBuch ausgedacht. Seit einigen Monaten nutze ich sie für meinen Monatsrückblick.

Was sich bei mir getan hat im Lesemonat Mai 2018:


| NewIn = Neuzugängeposts|

[ Frisch am Freitag ] Neues Lesefutter KW 18 2018
[ Frisch am Freitag ] Neues Lesefutter KW 19 2018
[ Schmökerbox ] Mai – Vom Halten und Loslassen #schmökerbox
[ Frisch am Freitag ] Neues Lesefutter KW 21 2018

| Ich lese aktuell … |

Unter der Mitternachtssonne
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Keigo Higashino: Unter der Mitternachtssonne

“Osaka, 1973: Der Pfandleiher Kirihara wird ermordet in einem verlassenen Gebäude aufgefunden. Der unerschütterliche Detektiv Sasagaki nimmt sich des Falls an, der von nun an sein Leben bestimmt. Schnell findet er heraus: Ryo, der wortkarge Sohn des Opfers, und Yukiho, die hübsche Tochter der Hauptverdächtigen, sind in das Rätsel um den Toten verwickelt. Beinahe zwanzig Jahre lang versucht Sasagaki mit zunehmender Verzweiflung, den Mord aufzuklären, in dessen Netz sich Täter, Opfer und Polizei verfangen haben. Bis über alle Grenzen hinaus, bis hin zur Obsession.”
(Klappentext)

Das Buch wollte ich zum einen gerne lesen, weil ich immer wieder feststelle, dass Bücher von japanischen Autoren mir sehr gut gefallen. Außerdem habe ich beschlossen, ein bisschen beim Literatursalon bei Lovelybooks mitzumischen, und das hier ist eines der dort vorgestellten Büchern.

| Ich lese was, was du nicht liest… |

Dan Wells: Die Formel
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Dan Wells: Die Formel

Das Buch verdient in meinen Augen deutlich mehr Aufmerksamkeit. Es ist mal eine ganz andere Dystopie: sehr schräg, manchmal sehr böse, oft sehr witzig. (Zumindest für meinen Sinn für Humor!)

Aus meiner Rezension:

Lyle Fontanelle wollte eigentlich nur eine revolutionäre Hautcreme entwickeln, die die Haut veranlasst, Zellen mit mehr Kollagen zu produzieren – aber was dabei herauskommt, ist auf andere Art revolutionär als geplant, denn die Creme programmiert die DNA eines Menschen komplett um…

“Die Formel” ist alles, nur nicht 08/15. Zwischen bitterbösem Humor und Sozialkritik erzählt Dan Wells eine rasante apokalyptische Geschichte jenseits der Klischees.

| Monatshighlight |

Beate Sauer: Das Echo der Toten
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Beate Sauer: Das Echo der Toten

Unser kleiner Krimilesekreis war begeistert! Ich kann mich nicht erinnern, dass einer von uns ernsthafte Kritik geäußert hätte.

Aus meiner Rezension:

Januar 1947: nach einem Mordfall wird Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln angewiesen, dem Ermittler Richard Davies von der britischen Military Police zu assistieren. Die Zusammenarbeit zwischen der jungen Deutschen und dem Engländer gestaltet sich nicht gänzlich ohne Konflikte – dennoch geben sie ein gutes Team in diesem komplexen Fall ab.

Die Geschichte ist nicht nur spannend und gut konstruiert, sondern gewährt auch einen atmosphärisch dichten Einblick in die schwere Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg.

| Buchflop des Monats |

Rezension Lindsay Jayne Ashford: Das Flüstern des Mondfalters
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Lindsay Jayne Ashford: Das Flüstern des Mondfalters 

Von dem Buch hatte ich mir viel versprochen, war dann aber sehr enttäuscht…

Aus meiner Rezension:

“Das Flüstern des Mondfalters” erzählt vom glamourösen Leben der anglo-indischen Schauspielerin Merle Oberon – allerdings verrät die Autorin im Nachwort, dass einiges, was im Buch passiert, frei erfunden ist.

Eine Mischung aus Biografie und fiktivem Roman also, die mich nur bedingt überzeugte.

Den Schreibstil fand ich wunderbar, die Einblicke in die Zeit hochinteressant, aber die Protagonistin wurde mir zunehmend fremd und konnte mich immer weniger berühren. Auch das Ende enttäuschte mich, da die Autorin her bei einer sehr wichtigen Sache in Merle Oberons Leben deutlich von der Realität abweicht.

| Fazit |

Mein Lesemonat Mai 2018 in Zahlen

Durchschnittliche Wertung 75%
Durchschnittliche Wertung: Wegbegleiter

Seiten insg.: 3.083
Seiten pro Tag: ~100


Gelesene Bücher

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):


Buchliebling

Bücher, die mich begeistern konnten und die ich weiterempfehle.

Echo der TotenDie Formel

Wegbegleiter

Bücher, denen ich trotz möglicher kleiner Schwächen gerne meine Lesezeit schenkte.

Sorgenkind

Bücher, denen ich gemischte Gefühle entgegenbringe. In meinen Augen zeigen sie deutliche Schwächen; es gibt aber auch Eigenschaften, die ich mochte.

Das Flüstern des Mondfalters

| Bleibende Worte |

»Unsterbliche Supermodel-Lesben sind ein notwendiger Nebeneffekt, und… Meine Güte, klingt das schrecklich, wenn ich es so ausdrücke!«
»Sie sind widerlich«, stellte Lyle fest.
(aus “Die Formel” von Dan Wells)

| Kaffeerunde |

Für mich wohl das größte Event des Monats: die DSGVO ist da, hier ist alles erledigt und konform – jetzt kann ich aufatmen und meine Zeit und Energie anderen, erfreulicheren Dingen schenken. Wie zum Beispiel dem Lesen, natürlich. Ich habe auch einige Ideen für Blogbeiträge, die schon länger darauf warten, geschrieben zu werden.

Andere Dinge kommen seit Monaten zu kurz, zum Beispiel die Arbeit an meinem eigenen Malbuch oder das Ausmalen der vielen, vielen angefangenen Malbücher für Erwachsene, die hier rumliegen. Das liegt natürlich vor allem daran, dass ich mir Anfang Februar das Handgelenk gebrochen hatte. Nach sechs Wochen Gips dauerte es noch eine ganz Weile, bis das Handgelenk wieder genauso beweglich war wie vorher.

Aber jetzt ist alles wieder ok, daher werdet ihr hier bald wieder neue Bilder sehen.

_________________________
Liebe Grüße,
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5 thoughts on “#zurückgeschaut : Mein Lesemonat Mai 2018

  1. Huhu Mikka, hab dich eben bei uns verlinkt und dir geantwortet (=

    Wie fein, du liest “Unter der Mitternachtssonne”, war eines meine Gebu-Geschenke und wartet nun brav auf dem SuB. Macht optisch schon was her und nach “Geständnisse” will ich definitiv mehr aus der japanischen Feder lesen.
    “Das Echo der Toten” könnte was für Kerstin sein und was deinen Flop angeht, ist für dich sehr schade, mich machen deine Worte jedoch neugierig 😀

    Auf Twitter hab ich zum datenrahbaber was feines knackiges gelesen:
    #dgsvo, das Unwort des Jahres!
    Das unterschreibe ich direkt!!

    Hab ein mukkeliges Wochenende!

    1. Huhu Janna,

      herzlichen Dank fürs Verlinken! 🙂

      “Geständnisse” steht noch auf meiner Wunschliste. Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch von einem japanischen Autor gelesen, das ich NICHT mochte. 🙂 Mich hat bei dem Flop einfach enttäuscht, das es im Nachwort heißt: Ach, übrigens, das und das und das ist gar nicht wirklich so gewesen. Dann hätte ich es besser gefunden, die Autorin hätte daraus ein rein fiktives Buch gemacht und die Hauptfigur dann halt nicht Merle Oberon genannt…

      Ja, DSGVO ist wirklich ein Unwort, und es verfolgt einen. Bei meinen Ärzten musste ich auch schon reihum unterschreiben, beim Bofrost, gefühlt überall.

      Ich wünsche dir/euch auch noch ein schönes Wochenende!

      LG,
      Mikka

      1. Lesen!! Ich fand “Geständnisse” genial, allein der Schreibstil!

        Deine Kritikpunkte am Flop kann ich natürlich sehr gut nachvollziehen – mal sehe ob es dennoch mal bei mir landet 😉 Aber ja, dann lieber doch grundlegend fiktiv oder bereits im Vorwort darauf hinweisen!

        Kenne ich, ich war nicht mal beim Sport sicher, alle sprechen über diesen Datenrahbaber – ich kanns nicht mehr hören, lesen und Co.!

  2. Guten Morgen Mikka
    Janna hat es schon gesehen, Echo der Toten ist ja echt ein Buch für mich, das schaue ich mir mal genauer an. Und, was mich noch reizt ist das Buch von Dan Wells, Dystopien mag ich ja auch gerne 🙂
    Diese DSGVO hat einige graue Haare gebracht und so viele die deswegen (erstmal) aufgehört haben. Sehr erschreckend.
    Auf deine Meinung zu “unter der Mitternachtssonne” warte ich auch ganz gespannt. Ich mag die japanische Literatur, empfinde sie immer als sehr ruhig aber auch als eine kulturelle Bereicherung
    Nun aber einen schönen Sonntag für dich
    Liebe Grüße
    Kerstin

    1. Hallo Kerstin,

      “Echo der Toten” stieß bei unserem Lesekreis auf einstimmige Begeisterung. 🙂

      “Die Formel” ist eigentlich keine Dystopie, denn es gibt erstmal keine gesellschaftlichen Veränderungen. Ich würde es als Science Fiction bezeichnen.

      Ich wünsche dir eine schöne Woche!

      LG,
      Mikka

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