Monatsrückblicke

#zurückgeschaut : Mein Lesemonat März 2018

Zurückgeschaut Monatsrückblick
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© Beitragsbild: KeJas-BlogBuch
© der Cover liegt bei den jeweiligen Verlagen © Fotos: A.M. Gottstein

Buchiger Rückblick auf den März 2018!

Ich kombiniere meinen Monatsrückblick mit der Aktion #zurückgeschaut, die sich Kerstin und Janna vom Blog KeJas-BlogBuch ausgedacht haben. Es geht dabei um Neuzugänge und die aktuelle Lektüre, Geheimtipps, Highlights oder Flops, Zitate und was einem sonst noch so einfällt…

Ich lese aktuell

Ellen Marie Wiseman: Die bittere Gabe

Noch nie im Leben durfte die zehnjährige Lilly ihre Kammer auf Blackwood Manor verlassen. Die Menschen würden bei ihrem Anblick zu Tode erschrecken, so ihre Mutter. Umso erstaunter ist das Mädchen, als sie eines Tages mit in den Zirkus darf. Doch statt eine Vorstellung zu bestaunen, wird Lilly an die Freakshow verkauft und fortan als »Eisprinzessin« ausgestellt. Ihr Schicksal bessert sich erst, als sie entdeckt, wie gut sie mit den Elefanten umgehen kann. Aber erst zwanzig Jahre später wird ihr hartes Los gesühnt …
(Klappentext)

Naja, strenggenommen habe ich mit dem Buch noch nicht angefangen – aber ich bin mit dem letzten Buch fertig und dieses wird das nächste sein. Es wartet schon wieder viel zu lange darauf, gelesen und rezensiert zu werden, denn eigentlich ist es ein Rezensionsexemplare…

Ich lese was, was du nicht liest

Anne Reinecke: Leinsee

Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.
(Klappentext)

Aus meiner Rezension:
“Leinsee” ist von allem ein bisschen: Künstlerroman, Drama, Liebesgeschichte. Ich fand es durchaus unterhaltsam, aber es ist meines Erachtens kein Buch, dass man nebenher runterlesen kann, ohne darüber nachzudenken. Lohnend fand ich es trotzdem, alleine schon wegen der wunderbar geschilderten Entwicklung der Charaktere.

Monatshighlight

Die vielen Leben des Harry August

“Die vielen Leben des Harry August” von Claire North

5 von 5 Sternen 

Es würde mich sehr wundern, wenn ich dieses Buch im kommenden Dezember nicht als eines meiner Jahreshighlights betrachten würde. Die Geschichte ist zutiefst originell und lässt sich nur schwer einordnen in ein einziges Genre:

Die Kalachakra sind Menschen, deren Leben nicht linear verlaufen. Jeder Tod bringt sie immer wieder zurück zum Zeitpunkt ihrer Geburt (im Falle von Harry August ein Tag im Jahr 1919), wobei sie einen Großteil ihrer Erinnerungen behalten. Zusammengehalten werden die Kalachakra vom Cronus Club, der durch mündliche Überlieferung zwischen den Generationen Nachrichten durch die Zeit schickt, und so erfährt Harry vom nahenden Ende der Welt, ahnt jedoch nicht, wie nahe er der Ursache dafür ist…

Ein echtes Highlight war für mich die zwiespältige und herzzerreißende Freundschaft zwischen Antagonist und Protagonist.

Meine Rezension zu “Die vielen Leben des Harry August”

Buchflop des Monats

“Die Lügnerin” von Linn Ullmann

 2,5 von 5 Sternen 

Karins Familie ist liebevoll, ihre Mutter unwiderstehlich, ein Mann verwandelt sich in eine Makrele, und möglicherweise ist mehr als eines davon eine Lüge.

“Die Lügnerin” ist eine verschachtelte Familiengeschichte voller (zunächst) überlebensgroßer Charaktere, aber für mich verlor sich der Reiz der Geschichte zunehmend. Durch Karins Lügen bleibt sie selber ungreifbar, und je mehr sie sich in ihren Lügen in den Mittelpunkt stellt, desto schwächer wirkte auf mich der Rest der Charaktere.

Geschichte und Schreibstil haben großartige Momente, trotzdem konnten sie in meinen Augen ihr Potential nicht vollständig entfalten.

Meine Rezension zu “Die Lügnerin”

Gelesen / Gehört

Statistik: 9 Bücher
Seiten insg.: 2.752
Seiten pro Tag: ~89
Sterne durchschnittlich: ~4,4

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):

5 Sterne
Aus Syrien geflüchtetDie vielen Leben des Harry August Bullet Journal Das Praxisbuch
4,5 Sterne
Die Siedlung der TotenLeinseeDrei Tropfen DunkelheitGestalte dein Journal mit der Bullet-Methode
4 Sterne
The Ascent
2,5 Sterne
Die Lügnerin

Bleibende Worte

“Denn du hast sie dir genommen, nicht aus Liebe, nicht aus Lust oder um nicht allein zu sein, nicht einmal für die therapeutische halbe Stunde in der Acht-Stunden-Schicht. Du hast sie dir genommen, weil ich sie liebte. Konnte ich das alles sehen und wissen und lächeln?
Offenbar konnte ich es.
Ich weiß jetzt, dass in mir etwas tot ist, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, wann es starb.”
(aus: “Die vielen Leben des Harry August” von Claire North)

Kaffeerunde

Diesen Monat habe ich viel Zeit damit verbracht, meine Planer auf den neusten Stand zu bringen, denn vom 5. Februar bis zum 19. März hatte ich ja die rechte Hand im Gips und konnte daher nichts eintragen, geschweige denn zeichnen! (Ich kann fast alles mit links machen, nur schreiben/zeichnen nicht.) Jetzt bin ich wieder aktuell, und besonders mein Lesetagebuch gefällt mir richtig gut – da mache ich bald noch einen gesonderten Beitrag zu, oder vielleicht mehrere.

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2 thoughts on “#zurückgeschaut : Mein Lesemonat März 2018

  1. Huhu – hab dich bereits bei uns verlinkt (=

    “Die bittere Gabe” klingt sehr interessant, ich bin gespant auf deine Eindrücke! Und ich muss getsehen das mir abgesehen von “Die Siedlung der Toten” keines der benannten Bücher bekannt ist. “Leinsee” lief mir mal über den Weg, aber das wars dann auch schon – da geh ich doch direkt mal stöbern!

    Ich hoffe deiner Hand geht es wieder gut!?

    Sonnige Grüße (=

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