Frisch am Freitag

[ Frisch am Freitag ] 2. März 2018

Frisch am Freitag
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Hier zeige ich euch die Bücher, die in der letzten Woche bei mir eingezogen sind! Dabei sind nicht immer nur gekaufte Bücher, sondern auch geschenkte, gewonnene, geliehene, gefundene… Auch Bibliotheksbücher können dabei sein. Habt ihr von diesen Büchern schon welche gelesen? Dann interessiert mich eure Meinung!

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Alexander Kaschte & Jaroslaw Gach: Der Junge lebt im Brunnen

Der Comic ist hier vor kurzem überraschend eingetrudelt! Dabei handelt es sich wohl um die Comic-Umsetzung des gleichnamigen Liedes der Band Samsas Traum, die ich auf Festivals schon ein paar Mal live gesehen habe.

“Ein Mädchen entdeckt auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald einen alten Wunschbrunnen, in dem ein Junge lebt.

Ein einfühlsames Buch über Liebe und Freiheit – und darüber, dass es im Leben das Wichtigste ist, jederzeit abhauen zu können.”
(Klappentext)


M. L. Stedman: Das Licht zwischen den Meeren

Dieses und die nächsten sieben Bücher habe ich mir von meinem Medimops-Guthaben gekauft, nachdem ich zwei große Kisten mit Büchern verkauft habe. Es sind alles Bücher, auf die ich mich wirklich sehr freue, dieses hier will ich zum Beispiel schon lange lesen.

“Australien. 1920. Als Tom Isabel zum ersten Mal sieht, ahnt er noch nicht, dass sie sein Schicksal verändern wird. Doch er weiß, dass er für diese Frau alles tun würde. Sechs Jahre später – die beiden sind nun glücklich verheiratet und leben auf der einsamen Insel Janus Rock – strandet an der Küste ein Ruderboot. An Bord: die Leiche eines Mannes – und ein zappelndes Baby. Sofort schließt Isabel das kleine Mädchen in ihr Herz, und gegen Toms anfängliche Bedenken nehmen sie das Kind als ihr eigenes an. Doch als sie aufs Festland zurückkehren, müssen sie erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat …”
(Klappentext)


Han Kang: Die Vegetarierin

Auch ein Buch, das schon lange auf der Wunschliste steht – und nachdem “Menschenwerk” von Han Kang mein Jahreshighlight 2017 war, ist es endlich mal Zeit!

“Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.”
(Klappentext)


Margaret Atwood: Das Herz kommt zuletzt

Das Buch hat extrem unterschiedliche Kritiken hervorgerufen. Ich habe von der Autorin bisher nur “Der Report der Magd” gelesen, das hat mich aber sehr beeindruckt, deswegen möchte ich auch diesem Buch eine Chance geben. (Und so nach und nach auch ihre anderen Werke.)

“Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Stan und Charmaine, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, sind verzweifelt. Das Positron Project, ein »soziales Experiment«, verspricht ein Leben in Sicherheit. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der Stadt Consilience wechseln monatlich zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan jeweils eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr Heim bewohnen, wenn sie selbst im Gefängnis sind. Doch dann finden sich die beiden durch einen »Buchungsfehler« in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe …”
(Klappentext)


John Freeman Gill: Die Fassadendiebe

Das klingt nach einer außergewöhnlichen, originellen Geschichte!

“Auch weil um ihn herum alles zu bröckeln beginn, seine Familie, genau wie seine Stadt, hilft der dreizehnjährige Griffin seinem Vater bei dessen Mission. Der schmale, wendige Junge bekommt die Aufgabe, steinerne Art-Deco-Skulpturen und Wasserspeier zu stehlen, ganz gleich ob von der Fassade eines unbekannten Mietshauses oder eines berühmten Wolkenkratzers. Denn, so der Vater, diese Zeugen Manhattans sind im Zeichen der Kahlschlagsanierung der Siebzigerjahre vom Aussterben bedroht. Dass sein Dad ihn dabei gelegentlich in Lebensgefahr bringt, verdrängt Griffin. So kann er mithelfen, das Geld für die überfälligen Hypothekenraten für ihr Zuhause zu verdienen. Vor allem aber kann er auf diesen Touren seinem Vater nah sein. Doch was als Spleen begann, wird zur Obsession; Griffins Freundschaften, seine erste Liebe leiden unter der kompromisslosen Sucht seines Vaters, immer neue Bestandteile des alten New York zu »bewahren«. Nachdem einer ihrer Raubzüge spektakulär schiefgeht, verschwindet sein Vater von der Bildfläche. Und Griffin beginnt zu verstehen, dass man nicht alles im Leben bewahren kann.”
(Klappentext)


Ian McEwan: Nussschule

Noch so ein Autor, vom dem ich schon seit Ewigkeiten endlich mal was lesen möchte, deswegen habe ich mich einfach mal willkürlich für dieses Buch entschieden.

“Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch – eine literarische Tour de Force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.”
(Klappentext)


Emmi Itäranta: Der Geschmack von Wasser

Auch dieses Buch ist eingezogen, weil mich ein anderes Buch der Autorin beeindruckt hat – und zwar “Die Stadt der verbotenen Träume”, eines der außergewöhnlichsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

“Seit frühester Kindheit sind Noria und Sanja beste Freundinnen: Noria, die Tochter des Teemeisters, die bald selbst Teemeisterin sein wird und die Traditionen ihres Vaters auf die ihr eigene Weise neu auslegt, und Sanja, die gerne über die nahe gelegene Mülldeponie streift, um dort Plastikgeräte aus der »Alten Zeit« zu suchen und sie zu reparieren. Als Sanjas Familie immer mehr unter der allgemeinenTrinkwasserknappheit im Land zu leiden hat, entschließt sich Noria zu einem schicksalhaften Schritt: Sie erzählt ihrer Freundin von der geheimen Wasserquelle in der Felshöhle. Bald gibt es noch mehr Mitwisser, und Noria gerät ins Visier des Militärs, das jedes Geheimhalten von Wasservorräten als Wasserstraftat brandmarkt und ohne Gnade verfolgt.”
(Klappentext)


Madeline Ashby: Company Town

Es klang nach einer Mischung aus Dytopie und Krimi, und das sind beides Genres, die ich liebe!

“Sie nennt sich New Arcadia – eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.”
(Klappentext)


Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Auf das Buch bin ich sehr gespannt, man hört ja sehr viel von diesem Autor!

“Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schließlich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt.

Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.”
(Klappentext)


Naomi Alderman: Die Gabe

Von dem Buch hat man bei englischsprachigen Booktubern viel gehört! Ich finde die Grundidee sehr spannend: wie würden Frauen sich verhalten, wenn die Machtverhältnisse auf einmal umgekehrt wären?

“Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden. Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.”
(Klappentext)


Daryl Gregory: Die erstaunliche Familie Telemachus

Ich habe “Uns geht’s allen total gut” von Daryl Gregory gelesen und fand es großartig! Deswegen möchte ich auch seine anderen Bücher lesen.

“Auf den ersten Blick ist Matty Telemachus ein typischer vierzehnjähriger Junge mit den typischen Problemen eines vierzehnjährigen Jungen. Aber Matty ist alles andere als normal und seine Familie ist es schon gar nicht. Als Matty entdeckt, dass er über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, macht er sich auf die Suche nach dem lange gehegten Familiengeheimnis: Sind seine Verwandten wirklich Medien, beherrschen sie Telepathie, Telekinese und vielleicht noch andere Kräfte? “
(Klappentext)


Sarah Schmidt: Seht, was ich getan habe

Lizzie Borden took an axe and gave her mother 40 wacks. When she saw what she had done, she gave her father 41.

Über Lizzie Borden gibt es Lieder und Reime, sie ist eine der bekanntesten angeblichen Mörderinnen aller Zeiten. Ehrlich gesagt habe ich noch nie in Erwägung gezogen, dass sie es vielleicht gar nicht war, obwohl sie ein Jahr nach dem Mord freigesprochen wurde, aber es wurde auch nie jemand anderes angeklagt…

“»Vater ist tot!« Zutiefst verstört starrt Lizzie Borden ihren Vater an, der blutüberströmt auf dem Sofa liegt. Auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden – ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Eindeutige Spuren sind an jenem schicksalhaften Morgen des 4. August 1892 kaum auszumachen, dafür häufen sich die Fragen. Denn während die Nachbarn in Fall River, Massachusetts, nicht begreifen, wie einer so angesehenen Familie etwas derart Grausames zustoßen kann, erzählen diejenigen, die den Bordens wirklich nahestehen, eine ganz andere Geschichte: von einem jähzornigen Vater, einer boshaften Stiefmutter und zwei vereinsamten Schwestern. Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, deren Erinnerung jedoch lückenhaft ist. Wo war sie zum Zeitpunkt der Morde? Saß sie wie so oft unter den Birnbäumen und träumte vor sich hin? Oder ist sie doch verantwortlich für diesen Albtraum?”
(Klappentext)


Paul Auster: 4 3 2 1

Ich habe von diesem Autor bisher erst ein Buch gelesen: “Mr Vertigo”, und das war im Jahr 1996. Seitdem habe ich mir immer mal wieder vorgenommen, endlich auch andere Bücher von ihm zu lesen!

“‘4 3 2 1’ – das sind vier Variationen eines Lebens: Archibald Ferguson, von allen nur Archie genannt, wächst im Newark der fünfziger Jahre auf. “Was für ein interessanter Gedanke”, sagt er sich als kleiner Junge, “sich vorzustellen, wie für ihn alles anders sein könnte, auch wenn er selbst immer derselbe bliebe. Ja, alles war möglich, und nur weil etwas auf eine bestimmte Weise geschah, hieß das noch lange nicht, dass es nicht auch auf eine andere Weise geschehen konnte.” 
Im Verein mit der höheren Macht einer von Paul Auster raffiniert dirigierten literarischen Vorsehung entspinnen sich nun vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben: provinziell und bescheiden; kämpferisch, aber vom Unglück verfolgt; betroffen und besessen von den Ereignissen der Zeit; künstlerisch genial begabt und nach den Sternen greifend. Und alle vier sind vollgepackt mit Abenteuern, Liebe, Lebenskämpfen und den Schlägen eines unberechenbaren Schicksals …

‘4 3 2 1’ ist ein faszinierendes Gedankenspiel und ein Höhepunkt in Austers Schaffen. Seine großen Themen, das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – alle sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht.”
(Klappentext)


Valerie Geary: Das Schweigen der Bienen

Ehrlich gesagt ist mir das Cover als erstes ins Auge gesprungen – aber die Geschichte klingt auch sehr vielversprechend!

“Oregon im Sommer 1988: 
Nach dem Tod ihrer Mutter ziehen die fünfzehnjährige Sam und ihre kleine Schwester zu ihrem Vater Bear, einem exzentrischen Bienenzüchter. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft gerät der fragile Neuanfang in Gefahr: Im Crooked River wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt und Bear als Mörder verhaftet. Sam ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Niemals könnte er jemandem Gewalt antun. Verzweifelt und allein auf sich gestellt macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter, hilflos beobachtet von ihrer jüngeren Schwester. Seit dem Tod der Mutter kann sie kein Wort mehr sprechen – dabei hätte sie so viel zu sagen: Nicht nur zu der Toten im Fluß sondern auch zu Sams erster großer Liebe Travis …
(Klappentext)


 

Ellen Marie Wiseman: Die bittere Gabe

Auf das Buch bin ich unheimlich gespannt! Die erste Rezension auf Amazon.de ist nicht so berauschend, aber das englische Original hat auf Amazon.com hunderte von 5-Sterne-Rezensionen.

“Noch nie im Leben durfte die zehnjährige Lilly ihre Kammer auf Blackwood Manor verlassen. Die Menschen würden bei ihrem Anblick zu Tode erschrecken, so ihre Mutter. Umso erstaunter ist das Mädchen, als sie eines Tages mit in den Zirkus darf. Doch statt eine Vorstellung zu bestaunen, wird Lilly an die Freakshow verkauft und fortan als »Eisprinzessin« ausgestellt. Ihr Schicksal bessert sich erst, als sie entdeckt, wie gut sie mit den Elefanten umgehen kann. Aber erst zwanzig Jahre später wird ihr hartes Los gesühnt …”
(Klappentext)



Alles Liebe,

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2 thoughts on “[ Frisch am Freitag ] 2. März 2018

  1. “Seht, was ich getan habe” habe ich schon gelesen. Es hat mir ziemlich gut gefallen. “Die Gabe” lese ich zur Zeit. Die ersten 80 Seiten haben mir auch hier schon mal gut gefallen. An “4,3,2,1” traue ich mich irgendwie nicht heran. Über 1.200 (?) Seiten? Das wäre prädestiniert dafür, sehr bald liegen zu bleiben und nie wieder angefasst zu werden …

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